Verdächtiges Pulver: Büro der Deutschen Bank in Schkeuditz evakuiert

Alarm im sächsischen Schkeuditz: Das Büro der Deutschen Bank mit Hunderten Mitarbeitern wurde evakuiert, Polizei und Feuerwehr rückten mit einem Großaufgebot an. Zuvor war ein anonymer Brief mit weißem Pulver eingegangen.

Schkeuditz: Mitarbeiter der Deutschen Bank verlassen in Schutzanzügen das Gebäude Zur Großansicht
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Schkeuditz: Mitarbeiter der Deutschen Bank verlassen in Schutzanzügen das Gebäude

Schkeuditz - Ein Bürozentrum der Deutschen Bank im sächsischen Schkeuditz ist nach dem Eingang eines anonymen Briefes geräumt worden. In dem Umschlag sei eine verdächtige Substanz, teilte die Polizeidirektion Westsachsen mit. Der Absender des Schreibens war unbekannt. Polizei und Feuerwehr sind mit einem Großaufgebot vor Ort.

Der Brief war einem Polizeisprecher zufolge mit der letzten Post um 12 Uhr eingegangen. Um was es sich bei dem weißen Pulver handelte, könne noch nicht gesagt werden. Der Stoff werde untersucht, so die Polizeidirektion. Die Feuerwehr rückte unter anderem mit einem ABC-Wagen an, der auch bei Chemieunfällen eingesetzt wird. 40 Personen, die mit dem weißen Pulver in Berührung gekommen seien, wurden vor Ort untersucht.

Dem Sprecher des Landkreises Nordsachsen zufolge sind 300 bis 400 Menschen von der Evakuierung betroffen. In einer anderen Meldung war von 700 Personen die Rede.

Das geräumte Gebäude ist ein Bearbeitungszentrum der Deutschen Bank. Kundenverkehr gebe es dort nicht, es sei keine Filiale, sagte ein Banksprecher. Auch er wusste zunächst nicht, ob der Großalarm einen ernsten Hintergrund hat oder ob es sich womöglich doch nur um einen üblen Scherz handelt. "Die Lage ist noch viel zu unübersichtlich."

Die "Leipziger Volkszeitung" bringt die verdächtige Sendung in ihrer Online-Ausgabe in Verbindung mit einem Tarifstreit bei der Deutsche-Bank-Outsourcing-Tochter Keba, die in dem Gebäude sitzt.

siu/dpa/Reuters

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