Stadtteil Hellersdorf: Spaziergängerin findet Babyleiche in Berlin

In Berlin hat eine Spaziergängerin die Leiche eines Säuglings gefunden. Das tote Baby lag im Stadtteil Hellersdorf in einer Plastiktüte. Laut Obduktion lebte das Kind bei der Geburt und wurde getötet.

Berlin - Wenige Tage nachdem im Berliner Stadtteil Neukölln ein totes Baby gefunden wurde, ist erneut der Leichnam eines Säuglings in der Hauptstadt aufgetaucht. Nach Angaben der Polizei entdeckte eine Frau den toten Säugling in einer Plastiktüte hinter einer Plattenbausiedlung im Bezirk Hellersdorf, als sie mit ihrem Hund spazieren ging.

Die Obduktion ergab, dass das Kind bei der Geburt lebte und getötet wurde. Wie lange es am Leben war, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Die Polizei ermittele wegen Mordes, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Bei dem Leichnam handele es sich um einen Jungen.

Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf. Die Fahnder starteten eine großflächige Befragung der Bewohner. Von der Mutter fehlt bislang jede Spur.

Erst vergangenen Freitag hatte der Fund eines stark verwesten Babys für Schlagzeilen gesorgt. Die Leiche des Kindes war von einer Recyclingfirma in einem Altkleidercontainer in Neukölln entdeckt worden.

Immer wieder werden in Berlin tote Säuglinge gefunden. Im August 2012 entdeckte eine Entrümpelungsfirma eine Babyleiche in einer zugemüllten Wohnung.

gam/ulz/dpa

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