Schriftsteller Kirchhoff wurde missbraucht "Doktorspiele, Ferkeleien, unausgegorener Sex"

Der Frankfurter Schriftsteller Bodo Kirchhoff, 61, beschreibt in einem Beitrag für den SPIEGEL, wie er als zwölfjähriger Schüler 1960 im evangelischen Internat Gaienhofen am Bodensee von einem Lehrer wiederholt missbraucht wurde.


Der Pädagoge, "ein großartiger Kantor und verdammter Päderast", habe ihn oral befriedigt, schreibt Kirchhoff. Der Mann, der auch Kirchhoffs Religionslehrer war, habe ihn "unter immer neuen Vorwänden auf sein Zimmer" geholt.

In seinem Beitrag schreibt der Schriftsteller auch, wie er über Jahre versucht habe, den Missbrauch in Worte zu fassen: "Ich musste über etwas sprechen, zu dem es keine Sprache gab, ich musste mir eine erfinden." Ihm seien, so Kirchhoff, "Doktorspiele, Ferkeleien, unausgegorener Sex" widerfahren.

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Der-Gande 13.03.2010
1. Hat er?????
Zitat von sysopDie Diskussion um Guido Westerwelles Handhabung seiner Reisen und der Auswahl seiner Reise-Delegation hält an und beschäftigt inzwischen auch die Koalition. Hat der Außenminister sein Amt für private Interessen missbraucht?
Ja, er hat. Hier scheint es wohl bei dem Herrn Arntz wohl nicht um die "richtige" Qualifikation gehen, sondern doch nur die gute und einfache Klüngelei!! Mehr nicht!!!
Huuhbär, 13.03.2010
2.
Für meinen Geschmack eindeutig: Ja. Und mit der Zusammenstellung der Begleitung hat er das Auswärtige Amt unnötig in Bedrängnis gebracht. Für mich ist das ganze Schauspiel was Herr Westerwelle politisch veranstaltet, Ausdruck eines Bedürfnisses: die den persönlichen Status betreffender Überlegenheitssymbolik verkörpert.
Pandora0611 13.03.2010
3.
Zitat von sysopDie Diskussion um Guido Westerwelles Handhabung seiner Reisen und der Auswahl seiner Reise-Delegation hält an und beschäftigt inzwischen auch die Koalition. Hat der Außenminister sein Amt für private Interessen missbraucht?
Natürlich nehme ich die Freunde meines Bruders mit, es bleibt ja in der Familie! Und natürlich nehme ich auch meine Freunde mit; mer kenne us, mer helfe us. Die Freunde meines lovers sind auch meine Freunde, also Familie. Und wer spendet hat auch die Chance mitzukommen. Wir sind ja schließlich die Mövenpick Partei. Pecunia non olet.
the_m 13.03.2010
4. Käse
Zitat von Pandora0611Natürlich nehme ich die Freunde meines Bruders mit, es bleibt ja in der Familie! Und natürlich nehme ich auch meine Freunde mit; mer kenne us, mer helfe us. Die Freunde meines lovers sind auch meine Freunde, also Familie. Und wer spendet hat auch die Chance mitzukommen. Wir sind ja schließlich die Mövenpick Partei. Pecunia non olet.
Sie verurteilen, daß man sich mit Menschen umgibt denen man vertraut ? Komische Vorstellung mit wildfremden Menschen auf so einen Trip zu gehen. Wenn Sie schon einmal geschäftlich ins Ausland gereist wären, wüssten Sie, daß Ihr Beitrag ziemlicher Quatsch ist.
daslästermaul 13.03.2010
5. de jure nicht - de facto ja !
Zitat von sysopDie Diskussion um Guido Westerwelles Handhabung seiner Reisen und der Auswahl seiner Reise-Delegation hält an und beschäftigt inzwischen auch die Koalition. Hat der Außenminister sein Amt für private Interessen missbraucht?
nach und nach kommen immer mehr unappetitliche Details über W. und seine Art der "Beziehungspflege" zu Tage. Wie wir bereits heute SPIEGEL online entommen haben, soll das Auftreten dieses Herrn jetzt bereits im Auswärtigen Amt schon für Verwirrung sorgen. Bei enger Auslegung geltenden Rechts - und so geht WW. vor - wird man formal keine Handhabe gegen ihn haben. Das schlimme bei dieser hier von ihm gewählten Vorgehensweise ist jedoch, dass sie sich längst in einer Grauzone zwischen korrektem und erklärunsgbedürftigem Verhalten bewegt und damit mehr als nur üble Gerüche hinterlässt. Seine trotzige Uneinsichtigkeit zeigt nicht nur, dass es an persönlicher Reife fehlt, sondern das aufgrund seiner Mentalität mit einer unveränderten Beibehaltung dieser Verhaltensmuster zu rechnen ist. Es bleibt daher die Frage, ab wann durch diese Vorgehensweisen das Ansehen der Bundesrepublik im In- und Ausland geschädigt wird und damit ein rascher Rausschmiss des W. aus dem Auswärtigen Amt angeraten ist. Die sich lediglich auf das allernotwendigste beschränkende Unterstützung durch seine Chefin sollte hier für W. ein deutliches Menetekel sein.
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