Kalifornien Sieben Tote nach Schüssen nahe Universität

Er feuerte scheinbar wahllos aus seinem Auto heraus: Ein Mann soll im US-Bundesstaat Kalifornien sechs Menschen erschossen haben, bei einem Schusswechsel mit der Polizei kam er selbst ums Leben.


Santa Barbara - Aus einem Auto heraus hat ein Mann im kalifornischen Küstenort Santa Barbara sechs Menschen erschossen. Sieben weitere wurden verletzt, einer davon lebensgefährlich, berichten US-Medien unter Berufung auf die Polizei.

Ersten Erkenntnissen zufolge war der Täter am Freitagabend (Ortszeit) in der Nähe der University of California durch die Straßen gerast und hatte an insgesamt neun Orten aus dem Fenster geschossen. Polizisten konnten ihn schließlich stoppen und lieferten sich einen Schusswechsel mit dem Mann, der danach tot in dem Auto gefunden wurde.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP hat sich die Familie des mutmaßlichen Schützen durch einen Anwalt zu Wort gemeldet. Sie hätten den Leichnam des Mannes zwar noch nicht gesehen, gingen aber davon aus, dass ihr Sohn für das Massaker verantwortlich ist, wird der Jurist der Familie zitiert. Demnach handelt es sich bei dem Vater des toten Schützen um einen Hollywood-Regisseur, der auch an den "Hunger Games" mitgearbeitet haben soll.

Wie AP weiter berichtet, soll die Familie die Polizei schon vor den tödlichen Schüssen alarmiert haben. Grund dafür seien verstörende Videos des Studenten gewesen.

vks/dpa/Reuters/AP

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