Schlieren - Am Dienstagabend wurden 220 Menschen laut Polizei aus dem größten Schweizer Postzentrum in Schlieren bei Zürich evakuiert. Wie die Schweizer Nachrichtenagentur sda berichtete, wurde dort eine unbekannte Substanz entdeckt.
Nach Angaben der Kantonalspolizei Zürich wurden im Verteilerzentrum Mülligen zwei Briefe mit einem weißen Pulver entdeckt. Nach Meldungen der Nachrichtenseiten "Tagesanzeiger.ch" und "20Minuten.ch" ist das Pulver aber wohl harmlos.
Polizei, Sanitäter und Feuerwehr waren spät in die Nacht mit einem Großaufgebot vor Ort.
Rund zwei Dutzend Mitarbeiter klagten über Übelkeit und Reizungen. Einer von ihnen wurde ins Krankenhaus gebracht, mehrere weitere würden vor Ort behandelt. Unklar war zunächst, was die Beschwerden bei den Mitarbeitern ausgelöst hatte.
Wie der "Tagesanzeiger.ch" berichtet, hat der Vorfall Auswirkungen auf den Briefversand. "Morgen, Mittwoch, wird die A-Post in den Großraum Zürich und in die Ostschweiz nicht fristgerecht ausgeliefert werden können", sagte demnach Bernhard Bürki, ein Sprecher der Post. Briefe, die in diese Region geschickt wurden, verspäteten sich ebenfalls.
lgr/AFP
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