Fulda - Bei einer Faschingsfeier in Fulda sind am frühen Sonntagmorgen mindestens sieben Frauen K.-o.-Tropfen verabreicht worden. Vier der Frauen im Alter von 27 bis 40 Jahren seien ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete die Polizei. Einer 40-Jährigen ging es demnach derart schlecht, dass sie auf der Intensivstation behandelt wurde. Inzwischen befindet sie sich wieder auf dem Weg der Besserung. Einige der Frauen hatten kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Hinweise auf sexuellen Missbrauch gibt es laut einem Bericht des Hessischen Rundfunks (HR) nicht.
Von dem Täter fehlte zunächst jede Spur. "Wenn wir keine Hinweise kriegen, wird es schwierig", sagte ein Polizeisprecher. Die Veranstaltung sei von etwa 3500 Menschen besucht worden - doch nicht nur die große Zahl an Besuchern ist für die schwierige Fahndung verantwortlich. Laut HR-Bericht handelte es sich um den "Turnermaskenball" in der Fuldaer Esperantohalle, der Täter dürfte also verkleidet gewesen sein.
fdi/dpa
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