Fulda: K.-o.-Tropfen auf Faschingsfeier - vier Frauen im Krankenhaus

Auf einem Maskenball mit 3500 Besuchern in Fulda sind mindestens sieben Frauen K.-o.-Tropfen verabreicht worden. Vier Opfer mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei hofft nun auf Hinweise von Gästen.

Fulda - Bei einer Faschingsfeier in Fulda sind am frühen Sonntagmorgen mindestens sieben Frauen K.-o.-Tropfen verabreicht worden. Vier der Frauen im Alter von 27 bis 40 Jahren seien ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete die Polizei. Einer 40-Jährigen ging es demnach derart schlecht, dass sie auf der Intensivstation behandelt wurde. Inzwischen befindet sie sich wieder auf dem Weg der Besserung. Einige der Frauen hatten kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Hinweise auf sexuellen Missbrauch gibt es laut einem Bericht des Hessischen Rundfunks (HR) nicht.

Von dem Täter fehlte zunächst jede Spur. "Wenn wir keine Hinweise kriegen, wird es schwierig", sagte ein Polizeisprecher. Die Veranstaltung sei von etwa 3500 Menschen besucht worden - doch nicht nur die große Zahl an Besuchern ist für die schwierige Fahndung verantwortlich. Laut HR-Bericht handelte es sich um den "Turnermaskenball" in der Fuldaer Esperantohalle, der Täter dürfte also verkleidet gewesen sein.

fdi/dpa

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks teilen

  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 17 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Luschtig
albert schulz 10.02.2013
Zitat von sysopLaut HR-Bericht handelte es sich um den "Turnermaskenball" in der Fuldaer Esperantohalle, der Täter dürfte also verkleidet gewesen sein.
Schönes Thema. Die Verbrecher hatten also wenig bis nichts von ihrer Untat. Oder vielleicht doch. Wir werden das hier im Forum gesichert herausbekommen, bei der Fülle an Informationen. Und das Motiv wird sich daraus zwangsläufig ergeben. Und damit sind die Schuldigen bereits überführt. Es spricht übrigens einiges dafür, daß die Mädels diesen gräßlichen Reibekuchen gegessen haben, der Gourmets zur weiträumigen Umgehung dieser unwirtlichen Gegend zwingt. Wäre SPON wissenschaftlich auf dem Laufenden, so wäre ihm längst bekannt, daß KO – Tropfen ein Extrakt sind, die aus Reibekuchenkonzentrat gewonnen werden.
2.
klettermaex 10.02.2013
Ich suche verzweifelt nach Informationen in dem obigen Artikel bezüglich "Reibekuchen" Möglicherweise hat der Herr Schulz ja mehr Informationen für uns.
3.
meinmein 10.02.2013
Zitat von albert schulzSchönes Thema. Die Verbrecher hatten also wenig bis nichts von ihrer Untat. Oder vielleicht doch. .....
Wer sich wie ich ein wenig mit den Bewohnern dieser Gegend auskennt, weiß, daß die Täter nur ein wenig Spaß haben wollten. Ein grober Scherz halt. So isser, der hessische Jungspund, Alkohol bis zum Exzess inbegriffen.
4. Reibekuchen - Ko-Tropfen
elija3 10.02.2013
Dieses Wissen ist mir allerdings auch neu - auch beim oberflächlichen Googeln habe ich nichts dergleichen gefunden. Das finde ich doch "sehr merkwürdig" und als Spaß würde ich diese Aktion auch nicht betrachten. Ich hoffe viele Menschen werden aus dem Schaden der Opfer klug !
5. Reibekuchen
albert schulz 10.02.2013
Zitat von klettermaexIch suche verzweifelt nach Informationen in dem obigen Artikel bezüglich "Reibekuchen". Möglicherweise hat der Herr Schulz ja mehr Informationen für uns.
Natürlich, mit Vergnügen. Die Meldung war einfach viel zu mager und erbärmlich, als daß man sie so nackt und bloß hätte stehenlassen können. Da mußte einfach etwas Information nachgeschoben werden. Jetzt weiß ich natürlich nicht, ob es in Nordhessen auch Reibekuchen gibt, weil meine Verwandtschaft dort märkisch kocht, aber ich weiß, daß es außer Reibekuchen nur wenige Essen gibt, mit denen man einem Menschen seine Lebensfreude vergällen kann. Es muß also der Reibekuchen gewesen sein. Man geht sicher in der Annahme, daß es eine Rheinländerin aus Niederkrüchten oder Korschenbroich nach Kassel verschlagen hat, wo sie den Eingeborenen ihre Kochkunst aufzwingt. Dem ist der Nordhesse schutzlos ausgeliefert, weil das Zeug schon kurz nach dem dreißigjährigen Krieg verboten wurde. Übrigens auch in Hessen - Nassau und Hessen - Darmstadt.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Panorama
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Justiz
RSS
alles zum Thema Karneval
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

SPIEGEL ONLINE Schließen


  • Drucken Versenden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren | 17 Kommentare
  • Zur Startseite