Kollision auf Piste Skifahrerin scheitert mit Klage gegen Sechsjährige

38.000 Euro Schadensersatz wollte eine Skifahrerin aus Deutschland haben - sie gab einem kleinen Mädchen Schuld an ihrem Sturz. Mit diesem Anliegen ist die Frau nun vor Gericht gescheitert.


Eine Skifahrerin aus Deutschland gab einem kleinen Mädchen die Schuld an ihrem Sturz - und klagte auf 38.000 Euro Schadensersatz. Damit hatte die Frau aus Friedrichshafen am Bodensee keinen Erfolg. Das Landgericht Feldkirch sah in seinem Urteil nur eine "vernachlässigbare" Schuld des sechsjährigen Mädchens.

Die Frau war im Januar 2011 auf der Piste im österreichischen Skigebiet Hochhädrich in der Nähe des Bodensees mit dem Kind zusammengeprallt. Das Mädchen fuhr während eines Skikurses eine Kurve. Die Deutsche erlitt bei dem Zusammenprall schwere Verletzungen und kann nicht mehr Ski fahren.

Die Frau hatte auch den Vater des Kindes und den Skilehrer wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht verklagt. Diese Klagen wurden ebenfalls abgewiesen.

ulz/dpa



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