Gefängniswärter erschlagen South Dakota richtet 56-Jährigen hin

Rodney Berget tötete bei einem gescheiterten Gefängnisausbruch einen Wärter. Nun ist der 56-Jährige in South Dakota hingerichtet worden. In seinen letzten Worten wurde er emotional.

Todestrakt in den USA
REUTERS

Todestrakt in den USA


Im US-Bundesstaat South Dakota ist das Todesurteil gegen einen Mann vollstreckt worden. Der 56-jährige Rodney Berget starb nach der Injektion einer Giftspritze.

Es ist die die vierte Hinrichtung in dem Staat seit der Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahr 1976. Das letzte Todesurteil war 2012 vollstreckt worden.

Berget hatte 2011 versucht, aus dem Gefängnis in Sioux Falls auszubrechen. Dabei schlug er mit einem Rohr auf einen Wärter ein. Der Mann starb an den Folgen seiner Verletzungen; es war der Tag seines 63. Geburtstages. Berget wurde wegen versuchten Mordes und Geiselnahme verurteilt. Er legte ein Geständnis ab.

Hinrichtungen seit 1976

Die Hinrichtung verzögerte sich um Stunden: Das oberste US-Gericht, der Supreme Court, musste über zwei Anträge, die Hinrichtung auszusetzen, entscheiden. Als Berget eintraf, scherzte er: "Bitte entschuldigen Sie die Verzögerung, ich stand im Stau."

Zur Hinrichtung waren mehrere Journalisten als Beobachter zugelassen. Sie beschrieben Berget als emotional, er habe leise gesprochen. "Ich liebe euch und wir sehen uns auf der anderen Seite", sagte er zu einzelnen Leuten im Publikum.

Nach der Injektion der Giftspritze stöhnte Berget auf und drückte seine Brust nach vorne. Er wurde um 19.37 Uhr (Ortszeit) für tot erklärt.

jpz/AFP



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