Spektakuläre Blüten: Künstler soll zu Geldfälschern gehören

Zu den Kölner Geldfälschern gehört nach Zeitungsberichten auch ein Künstler. Der 66-Jährige soll die Druckentwürfe für die gefälschten Banknoten im Nennwert von 16 Millionen Dollar hergestellt haben.

Köln - Polizisten hätten ihn in seinem Atelier in Pulheim bei Köln überwältigt, berichteten der Kölner "Express" und andere Regionalzeitungen. Der Grafiker werde spöttisch "Kölscher Andy Warhol" genannt, da ihm vorgeworfen worden sei, den amerikanischen Pop-Art-Künstler imitieren zu wollen.

Ein Teil der gefälschten Banknoten: "Eine der größten weltweit sichergestellten Falschgeld-Mengen"
DDP

Ein Teil der gefälschten Banknoten: "Eine der größten weltweit sichergestellten Falschgeld-Mengen"

Bereits 1999 soll der Mann wegen des Verdachts auf Geldfälschung in Untersuchungshaft gewesen sein. Das Bundeskriminalamt (BKA) hatte bei Durchsuchungen in Köln, Düsseldorf, Leverkusen, Bergisch-Gladbach, Leipzig und Frankfurt am Main Falschgeld im Nennwert von 16 Millionen Dollar beschlagnahmt. Nach BKA-Angaben handelte es sich dabei um "eine der größten weltweit sichergestellten Falschgeld-Mengen".

jjc/dpa

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