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Strafverfolgungsstatistik: Zahl der rechtskräftig Verurteilten sinkt

Die Zahl der rechtskräftig verurteilten Menschen ist in Deutschland erneut gesunken. Ein Fünftel aller Straftaten wird im Straßenverkehr begangen.

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DPA

Justitia-Statue

In Deutschland sind 2014 erneut weniger Menschen wegen Straftaten rechtskräftig verurteilt worden. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Demnach verhängten die Gerichte in dem Jahr gegen rund 748.800 Menschen eine Haft-, Bewährungs-, Geld- oder Jugendstrafe. Damit sank die Zahl der rechtskräftig Verurteilten im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um knapp ein Prozent und erreichte den niedrigsten Wert seit 2007. Vorher gab es keine flächendeckende Strafverfolgungsstatistik in Deutschland.

Am häufigsten gab es Geldstrafen. Rund 76 Prozent aller Verurteilten wurden damit belegt. Das sind gut 566.600 Fälle. Freiheits- oder Jugendstrafen erhielten 121.800 Menschen, was 16 Prozent entspricht. In den meisten Fällen wurden die Haftstrafen jedoch zur Bewährung ausgesetzt.

Wie in den vergangenen Jahren auch wurden allein rund 20 Prozent aller Straftaten im Straßenverkehr begangen. Danach folgen Eigentums- und Vermögensdelikte. So wurden rund 165.600 Menschen wegen Betrugs und Untreue verurteilt, 138.400 wegen Diebstahls und Unterschlagung. Wegen Körperverletzung, Totschlags oder Mordes erhielten 113.600 Menschen eine Strafe.

Die Statistik erfasst lediglich rechtskräftige Verurteilungen vor Gerichten. Ordnungswidrigkeiten werden nicht berücksichtigt.

jal/dpa

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