Missbrauchsvorwürfe Sieben Festnahmen an australischer Zirkusschule

Sexueller Missbrauch, sadistische Rituale, Anfertigung von Kinderpornos: Diese Taten werden Mitarbeitern des "Arcade Circus" in Australien vorgeworfen. Die mutmaßlichen Opfer waren wohl nicht einmal acht Jahre alt.

Australischer Streifenwagen (Symbolbild)
Getty Images

Australischer Streifenwagen (Symbolbild)


Mehrere kleine Jungen sollen in einer australischen Zirkusschule sexuell missbraucht worden sein. Die Behörden haben deshalb fünf Frauen und zwei Männer festgenommen, unter ihnen die Gründerin der Zirkusschule sowie eine 17-Jährige.

Sie werden beschuldigt, drei Kinder zwei Jahre lang systematisch gequält und missbraucht zu haben, teilte die Polizei mit. Auch Kinderpornos sollen die Beschuldigten angefertigt und sadistische Rituale durchgeführt haben. Insgesamt 127 Taten werden den Männern und Frauen zur Last gelegt. Die mutmaßlichen Opfer sollen zum Zeitpunkt der Taten zwischen 2014 und 2016 nicht einmal acht Jahre alt gewesen sein.

Vorwürfe richten sich gegen Zirkusmitarbeiter

Nach Berichten des Fernsehsenders ABC, der "Sun" sowie der "Daily Mail" richtet sich der Verdacht gegen Mitarbeiter des "Arcade Circus" in Katoomba in den Blue Mountains, einer Region im Westen von Sydney. Der 58-jährigen Gründerin der Zirkusschule werden Missbrauch eines unter 14-Jährigen, Entführung und sexuelle Übergriffe vorgeworfen - ebenso wie der 17-Jährigen. Ein 18-Jähriger soll ebenfalls an der Entführung der Kinder beteiligt gewesen sein. Zudem wird ihm zur Last gelegt, kinderpornografisches Material hergestellt haben.

Gegründet wurde die Zirkusschule in Katoomba im Jahr 2009. Dort werden Kinder mit und ohne Behinderung unter anderem im Jonglieren und Einradfahren unterrichtet.

vik/AFP/dpa



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