Tod eines Kleinkinds in Texas Mordklage gegen Vater fallen gelassen - Siebenjähriger gesteht die Tat

Ihm wurde vorgeworfen, seine zwei Jahre alte Tochter erstickt zu haben, nun hat sein Sohn die Tat zugegeben: In Texas wurde die Mordanklage gegen einen Familienvater kurz vor Prozessbeginn zurückgezogen.


Vor zwei Jahren wurde die kleine Ellie Mae S. Fort Worth im US-Bundesstaat Texas tot im Haus ihrer Eltern gefunden. Bis vor Kurzem gingen die Ermittler davon aus, dass der Vater der Zweijährigen seine Tochter getötet hatte. Nun hat der ältere Bruder des Mädchens die Tat jedoch gestanden. Die Klage gegen den Vater wurde fallen gelassen.

Wie die lokale Zeitung "Fort Worth Star-Telegram" berichtet, war der Junge zur Tatzeit erst fünf Jahre alt. Er soll nun kurz vor Beginn des Mordprozesses gegen seinen Vater erstmals mit seiner Mutter über die Tat gesprochen haben. Demnach gestand der Junge, dass er seine Schwester im Spiel versehentlich mit einem großen Kissen erstickt habe.

Der Vater des Mädchens hatte seine Tochter 2015 leblos in seinem Haus entdeckt. Ihm wurde vorgeworfen, das Mädchen getötet zu haben - weil es ihn beim Computerspielen störte.

Seit 2016 saß der Mann in Haft, beteuerte jedoch stets seine Unschuld. Noch in diesem Herbst sollte der Fall verhandelt werden. Nun konnte der 33-Jährige die Haftanstalt verlassen. Weitere Details zu dem Fall wollten die texanischen Ermittler bisher noch nicht bekannt geben.

asc/AP

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