Todesstrafe in den USA Texas richtet verurteilten Doppelmörder hin

Im Zuge eines Bandenstreits erschoss Erick Davila vor zehn Jahren auf einem Kindergeburtstag ein Mädchen und dessen Großmutter. Nun wurde der 31-Jährige im US-Bundesstaat Texas hingerichtet.

Todeskammer in Texas (Archiv)
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Todeskammer in Texas (Archiv)


Der US-Bundesstaat Texas hat das Todesurteil gegen einen verurteilten Doppelmörder vollstreckt. Erick Davila wurde am Mittwochabend um 18.31 Uhr Ortszeit für tot erklärt, 14 Minuten nachdem dem 31-Jährigen eine Giftspritze verabreicht worden war. Es war die neunte Hinrichtung in den USA in diesem Jahr, die fünfte davon in Texas.

Davila war zum Tode verurteilt worden, weil er im April 2008 in Fort Worth eine Fünfjährige und deren Großmutter erschossen hatte. Es handelte sich den Behörden zufolge offenkundig um Vergeltung im Zuge von Bandenstreitigkeiten für die frühere Tat des Vaters des getöteten Mädchens.

Davila hatte demnach auf einem Kindergeburtstag mit einem halbautomatischen Gewehr das Feuer eröffnet. Eine 48 Jahre alte Frau und ihre Enkelin wurden getötet, vier weitere Personen erlitten Verletzungen, darunter auch das neun Jahre alte Geburtstagskind. Insgesamt waren etwa 20 Menschen auf der Feier.

Hinrichtungen seit 1976

Die Anwälte des Verurteilten versuchten bis zuletzt, die Hinrichtung zu verhindern. Etwa 30 Minuten vor der Vollstreckung des Todesurteils wies der Oberste US-Gerichtshof jedoch eine Beschwerde zurück.

wit/AP



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