Falschherum durch die Rettungsgasse Geisterfahrer stellt sich der Polizei

Keine Lust auf Warten: Am Ostersonntag fuhr ein Mann in falscher Richtung durch eine Rettungsgasse, um einen Stau zu umfahren. Nun hat sich der 52-Jährige gestellt - und sich einsichtig gezeigt.

Geisterfahrer in Rettungsgasse
Polizei Thüringen

Geisterfahrer in Rettungsgasse


Der Geisterfahrer, der am Ostersonntag in falscher Richtung durch eine Rettungsgasse gefahren ist, hat sich der Polizei gestellt. Der 52 Jahre alte Mann aus Bayern bedauere sein Fehlverhalten sehr und habe sich sehr einsichtig gezeigt, hieß es in einer Mitteilung der Autobahnpolizei.

Der Mann hatte sein Fahrzeug auf der Autobahn 71 bei Ilmenau (Thüringen) in einem Stau gewendet und war in der falschen Fahrtrichtung rund anderthalb Kilometer zurückgefahren. Am Stauende fuhr er von der Autobahn - ebenfalls verkehrtherum.

Normalerweise drohen in einem solchen Fall laut Polizei bis zu 200 Euro Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot. Der Mitteilung zufolge müsse nun die Staatsanwaltschaft entscheiden, wie es mit dem Geisterfahrer weiter gehe.

kry/dpa



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