Vierfachmord: Tochter der Ermordeten kehrt nach Großbritannien zurück

Eine der beiden Töchter, die den Mordanschlag auf ihre Eltern und eine Verwandte am Mittwoch in Frankreich überlebt haben, kehrt in ihre Heimat nach Großbritannien zurück. Verwandte holen die Vierjährige ab. Ihre Schwester muss noch in einem Krankenhaus bleiben.

Blumen am Haus der Getöteten in Großbritannien: Verwandte holen Tochter aus Frankreich Zur Großansicht
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Blumen am Haus der Getöteten in Großbritannien: Verwandte holen Tochter aus Frankreich

Paris/Hamburg - Die vierjährige Tochter der in Frankreich ermordeten britischen Familie kehrt am Sonntag in ihre Heimat zurück. Das Mädchen werde in Begleitung eines Onkels und einer Tante nach Großbritannien reisen, verlautete aus Ermittlerkreisen. Die beiden Verwandten waren am Samstag aus Großbritannien in Frankreich eingetroffen.

Die Eltern und eine Verwandte der Vierjährigen sowie ein offenbar zufällig vorbeikommender Radfahrer waren am Mittwoch auf einem Waldparkplatz in Ostfrankreich erschossen worden. Das Kind überlebte unverletzt, weil es sich unter der Leiche der Mutter versteckte. Die siebenjährige Schwester des Mädchens erlitt bei dem Angriff Schädelfrakturen. Sie liegt weiterhin in einem Krankenhaus in Grenoble im künstlichen Koma. Die Hintergründe der Bluttat liegen noch im Dunkeln.

Ein weiterer Radler, der die Leichen entdeckte, sah dem Staatsanwalt Eric Maillaud zufolge ein dunkelgrünes Allradfahrzeug wegfahren. Schüsse habe der Zeuge nicht gehört, sagte Maillaud. Die Polizei fand am Tatort 25 Patronenhülsen, mehrere davon im Auto.

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Die gezielten Kopfschüsse hatten Spekulationen genährt, dass Profi-Mörder die Menschen getötet hatten. Doch auch über familiäre Verwicklungen wurde spekuliert: Der Bruder des ermordeten Familienvaters, der nicht weit von Claygate wohnt, wurde von der britischen Polizei befragt, weil es einen Familienstreit um eine Erbschaft geben soll. Er beteuerte seine Unschuld.

ore/AFP/dpa

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1. Und?
feuercaro1 09.09.2012
Profikiller und Familienstreit schließen sich nicht aus. Das Ganze erinnert an die Russenmafia. Die kommen meist zu mehreren, schießen kurz und effektiv großkalibrig auf alles, was sich bewegt und verschwinden. Bei der fraglichen Summe von 2 Mio. wären die 100.000, die so etwas kostet, allemal drin. Hoffentluch werden die Täter UND ihre Auftragsgeber enttarnt und höchstmöglich bestraft.
2. optional
my_2_ct 09.09.2012
Wenn es Profis waren, warum wussten die dann nicht, wieviele Kinder die Familie hat?
3. es wurde schon mal gepostet...
aueronline.eu 09.09.2012
...doch ich sag es nochmal: was soll an diese Stelle ein Forum? Sind wir Hobby-Agenten? Es ist doch pietätlos, hier Mutmaßungen zu sammeln. Es gibt so viele Themen, die die Welt und jeden angehen, wo der Spiegel kein Forum platziert.
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  • Sonntag, 09.09.2012 – 12:09 Uhr
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