Vorfälle in britischem Frauengefängnis Angebliche Transgender-Frau zu lebenslanger Haft verurteilt

Als mutmaßliche Transgender-Frau ließ sich eine 52-jährige Britin in ein Frauengefängnis überführen. Dort belästigte sie eine andere Inhaftierte - nun befindet sie sich in einer Haftanstalt für Männer.

Polizei (Symbolbild)
DPA

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Die Staatsanwaltschaft warf ihr vor, sie sei eine "rücksichtslose und kontrollierte Vergewaltigerin". Wie der "Guardian" berichtet, wurde Karen White zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht im britischen West Yorkshire sieht es als erwiesen an, dass die 52-Jährige in Haft zwei Frauen belästigt hat. Zudem hat sie zwei Frauen außerhalb des Gefängnisses vergewaltigt.

White saß im August in Haft, weil sie ihrem 66-jährigen Nachbarn drohte, ihn mit einem Steak-Messer abzustechen. Das Justizministerium entschuldigte sich nun für die Entscheidung, White in ein Frauengefängnis zu bringen. Man habe dabei die Vergangenheit der Gefangenen nicht genügend berücksichtigt. Laut eigener Bekundung befindet sich White derzeit im Prozess einer biologischen Geschlechtsangleichung von einem Mann zu einer Frau.

"Eine Gefahr für Kinder und Frauen"

Der Staatsanwalt Chris Dunn sagte, White sei eine "angebliche Transgender-Person", die sich mit der Vorgabe in die Nähe von Frauen und Kinder bringen wollte. Die Täterin war der Justiz bereits als Mann bekannt und wurde für mehrere Sittlichkeitsvergehen gegenüber Frauen, Kindern und Tieren vor Gericht verurteilt.

"Sie sind ein Vergewaltiger und Sie sind höchst manipulativ. Meines Erachtens sind sie sie eine Gefahr für Kinder, Frauen und der allgemeinen Öffentlichkeit", sagte der zuständige Richter. Das Strafmaß beläuft sich auf mindestens achteinhalb Jahre Haft.

Bei der Urteilsverkündung wurde White per Video aus dem Gefängnis zugeschaltet. Sie befindet sich nun in dem Haftanstalt HMP Leeds, einem Gefängnis ausschließlich für Männer.

tin

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