Los Angeles - Der heute 31-Jährige hatte im Jahr 2003 in Südkalifornien einen schweren Waldbrand verursacht. Das verheerende Feuer, das erst nach neun Tagen gelöscht werden konnte, trieb Zehntausende Menschen in die Flucht, fast tausend Häuser brannten ab. Fünf Menschen starben.
Wegen Brandstiftung und Mordes in fünf Fällen ist der Mann nun zum Tode verurteilt worden. Das verkündete am Montag ein Richter im Bezirk San Bernardino, berichtete die "Los Angeles Times". Das Gericht folgte damit der Entscheidung einer Jury, die sich im vergangenen September für die Höchststrafe ausgesprochen hatte.
Bei dem Prozess waren die Geschworenen zu dem Schluss gekommen, dass der Mann die Flammen absichtlich legte, als er an einem windigen und heißen Tag eine brennende Fackel ins trockene Gebüsch warf.
Das Urteil ist jedoch umstritten. Rechtsexperten hatten bereits nach der Empfehlung der Geschworenen darauf hingewiesen, dass die Todesstrafe womöglich nicht angemessen sei. Es sei die Frage, ob der Mann habe voraussehen können, dass fünf Personen sterben würden. Die Anwohner im Alter von 54 bis 93 Jahren waren an Herzversagen gestorben, was direkt mit den Bränden in Verbindung gebracht wurde.
siu/dpa/AP
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