US-Justiz Staatsanwalt weist Klage gegen Papst ab

In einer im US-Bundesstaat Texas eingereichten Klage wird Papst Benedikt XVI. vorgeworfen, Ermittlungen vertuscht zu haben. Zugelassen wird die Klage aber nicht - das Oberhaupt des Vatikanstaates genieße Immunität, sagt der zuständige Staatsanwalt.


Rom - Es werde keine Strafverfolgung gegen den Papst geben, sagte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Peter Keisler den Gerichtsdokumenten zufolge. Eine Zulassung der Anklage stünde im Gegensatz zu den außenpolitischen Interessen der USA.

In der gestern eingereichten Klage wird dem Papst vorgeworfen, Ermittlungen vertuscht zu haben. Darin ging es um die sexuelle Belästigung von drei Jungen durch ein Mitglied eines Priesterseminars.



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