Mexikanischer Drogenboss Quintero  USA setzen 20 Millionen Dollar Kopfgeld aus

Die USA haben den mexikanischen Drogenboss Rafael Caro Quintero auf die FBI-Liste der meistgesuchten Verbrecher gesetzt - und eine Belohnung von 20 Millionen Dollar für dessen Ergreifung ausgelobt.

Fahndungsfotos
AP/ FBI

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Rafael Caro Quintero soll unter anderem für die Ermordung eines Agenten der US-Drogenbehörde DEA im Jahr 1985 verantwortlich sein. Dafür wurde der Drogenboss in Mexiko zu 40 Jahren Haft verurteilt, 2013 jedoch fälschlicherweise auf Anweisung eines Richters aus dem Gefängnis entlassen. Seitdem ist der 65-Jährige untergetaucht.

Nun haben die USA den Mexikaner auf die FBI-Liste der meistgesuchten Verbrecher gesetzt. Zudem wurde eine Belohnung von 20 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 16,2 Millionen Euro) für die Ergreifung Caro Quinteros ausgeschrieben.

"Wir wollen damit sagen, dass wir den Typen in Gewahrsam sehen wollen", sagte der stellvertretende FBI-Chef David Bowdich auf einer Pressekonferenz. "Wir glauben, dass er immer noch in Mexiko ist."

Nach einer am Donnerstag in New York veröffentlichten Anklage soll Caro Quintero einen Zweig des Sinaloa-Kartells leiten, das als mächtigste Drogenhandelsorganisation in der Region gilt. In Mexiko wird der 65-Jährige, der sich nach eigenen Angaben aus dem Geschäft zurückgezogen hat, als "Pate" des Drogenhandels bezeichnet.

wit/dpa/AP



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