Washington - Gegen 16.30 Uhr war der mutmaßliche Täter mit einem Taxi vor dem Krankenhaus in Knoxville vorgefahren. Er gab dem Fahrer 20 Dollar und bat ihn, zu warten. Dann begab er sich in die Entlassungsstation der Klinik und feuerte um sich. Dabei traf er eine Frau tödlich und verletzte zwei weitere. Dann kehrte er zum Taxi zurück, schoss weiter um sich und tötete sich schließlich selbst.
Wie der US-Fernsehsender CNN berichtete, arbeiteten alle drei Opfer im Parkwest Medical Center in Knoxville. Die Klinik war abgeriegelt worden, nachdem am Nachmittag plötzlich die Schüsse fielen. Ein Sondereinsatzkommando durchsuchte das Krankenhaus Stockwerk für Stockwerk nach möglichen weiteren Tätern, fand aber keine Komplizen.
Über die Motive des Täters wurde zunächst nichts bekannt. Polizeisprecher Darrell DeBusk sagte, es gebe keine Verbindung zwischen Täter und Opfern. Der Taxifahrer, der die Polizei alarmiert hatte, beschrieb den Amokläufer als "ängstlich, depressiv": "Er wirkte irgendwie aufgekratzt", sagte Freddy Sakhleh der Nachrichtenagentur AP.
Über den Zustand der beiden verwundeten Frauen ist bisher nichts bekannt. Die Klinik konnte ihren Betrieb inzwischen wieder aufnehmen.
ala/dpa/AP
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