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16 Tote: Behörden räumen venezolanisches Gefängnis nach brutalen Kämpfen

Sabaneta-Gefängnis in Venezuela: Rivalisierende Banden Zur Großansicht
DPA

Sabaneta-Gefängnis in Venezuela: Rivalisierende Banden

Nach heftigen Ausschreitungen mit 16 Toten folgt die Evakuierung: 3700 Häftlinge eines venezolanischen Gefängnisses sind in andere Einrichtungen gebracht worden. Die Anstalt war stark überfüllt.

Caracas - Nur die Umsiedlung konnte die Kämpfe stoppen: Nach brutalen Auseinandersetzungen zwischen Insassen eines Gefängnisses in Venezuela mit 16 Toten ist die Haftanstalt im Nordwesten des Landes vollständig geräumt worden. Die etwa 3700 Häftlinge aus der auf 750 Insassen ausgelegten Einrichtung seien bis Freitag in Gefängnisse der Umgebung verlegt worden, berichteten örtliche Medien. Die Regierung in der Hauptstadt Caracas bestätigte, dass die Evakuierung der Haftanstalt abgeschlossen sei.

Am Montag waren in dem Gefängnis in der Hafenstadt Maracaibo 16 Menschen getötet worden. Einige von ihnen wurden verstümmelt oder enthauptet. Laut Medienberichten kämpften rivalisierende Banden um die Kontrolle in der Haftanstalt.

Überbelegung und Gewalt sind in venezolanischen Gefängnissen an der Tagesordnung. Oft werden die Haftanstalten von schwer bewaffneten Banden kontrolliert. Im vergangenen Jahr sollen in den 34 Haftanstalten des Landes 591 Insassen ums Leben gekommen und 1132 weitere verletzt worden sein.

yes/AFP

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