Selbstporträts im Social Web Durchs Selfie enttarnt

Ob im Büro oder beim Zahnarzt: Selbstporträts entstehen in fast jeder Lebenslage und überschwemmen die sozialen Netzwerke. Doch der Drang zur Selbstdarstellung ist manchmal größer als der Verstand - und kann sogar im Gefängnis enden.

Selfie: Schnappschuss kann böse Folgen haben
Corbis

Selfie: Schnappschuss kann böse Folgen haben


Was haben Barack Obama, der Dalai Lama und der Gangster aus der amerikanischen Vorstadt gemeinsam? Alle machen Selfies. Einmal den Arm ausgesteckt, das Gesicht vors Handy gehalten und dabei eine lässige Pose eingenommen: Fertig ist der schnelle Schnappschuss von sich selbst, der nun munter auf Twitter, Facebook oder Instagram in die Welt geschickt werden kann.

Für die meisten Menschen bietet das Selfie die einfache und günstige Gelegenheit, sich selbst in ein positives Licht zu rücken.

Doch wer mit dem eigenen Leben im Internet prahlen möchte, sollte lieber zweimal darüber nachdenken, ob die Öffentlichkeit alles über die eigene Existenz wissen muss. Das gilt besonders für Verbrecher, die per Selfie mit ihren Taten angeben: "Seht her, ich raube eure Wohnung aus", schien etwa Ashley Keast zu denken. Der junge Brite brach in ein Haus ein und fotografierte sich mit dem Handy der Bewohner selbst - dumm nur, dass er das Bild anschließend per WhatsApp an diverse Kontakte seiner Opfer verschickte. Ein Freund der Hauseigentümer benachrichtigte die Polizei, der Einbrecher wurde gefasst.

Im Folgenden weitere Beispiele aus der Kategorie "Dümmer geht's nicht".

las

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.