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Verdacht auf Versicherungsbetrug: Razzia bei Bushido

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DPA

Rapper Bushido: Unter Verdacht

Bushido betreibt in Berlin ein Geschäft für exotische Fische. Im vorigen Jahr soll der Skandal-Rapper einen Einbruch vorgetäuscht haben. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat am Morgen zwei Häuser des Skandal-Rappers Bushido durchsuchen lassen. Ein Sprecher der Behörde bestätigte SPIEGEL ONLINE, die Razzia sei im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens erfolgt, das man gegen den 37-Jährigen führe. Es gehe um Versicherungsbetrug.

Hintergrund ist ein angeblicher Einbruch in ein Geschäft für exotische Fische, das Bushido seit dem vorigen Jahr in Berlin-Steglitz betreibt. "Nach unseren Erkenntnissen hat der Einbruch nicht stattgefunden", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es gehe um eine mutmaßliche Betrugssumme von "mehr als 350.000 Euro".

Die Durchsuchung begann um sieben Uhr und dauerte mehrere Stunden. Sie fand zeitgleich in den Steglitzer Geschäftsräumen und in Bushidos Privathaus im brandenburgischen Kleinmachnow statt. Die Ermittler beschlagnahmten nach Behördenangaben unter anderem Taucherausrüstungen, Computer und elektronische Dateien.

Bushido heißt mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi. Eine Sprecherin seines Labels wollte auf Anfrage nicht zu den Vorwürfen Stellung nehmen.

sms

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