Verurteilung 32-Jähriger tötet Mann mit Banjo

Ein Tauchlehrer hat einem 69-Jährigen in Neuseeland ein Banjo in den Hals gerammt und ihn damit getötet. Jetzt ist der Angreifer wegen Totschlags verurteilt worden. Der Tatablauf ließ sich aber nicht vollständig rekonstruieren.


Wellington - Der 32-Jährige brachte den älteren Mann aus Wut über dessen homosexuellen Annäherungsversuche um. Kennengelernt hatten sich der Neuseeländer und der ungarische Tauchlehrer im Dezember 2007 an einer Bar. In der Annahme, der Ungar sei homosexuell, nahm der 69-Jährige ihn mit nach Hause. Was dann passierte, ist unklar.

Klar ist: Der 32-Jährige prügelte zunächst mit dem Banjo auf den älteren Mann ein und rammte ihm dann den abgebrochenen Hals des Instruments in den Hals. Ein Gericht in Auckland verurteilte den Angeklagten nun wegen Totschlags. Das Strafmaß wird im August verkündet.

Der Ungar kann sich nach eigenen Angaben nicht mehr an alle Details der Nacht erinnern. Nachbarn berichteten, er hätte schreiend Möbel aus dem Fenster geworfen. Sie riefen daraufhin die Polizei, die den Neuseeländer schwerverletzt im Haus fand. Der 69-Jährige starb drei Tage später in einem Krankenhaus.

nad/dpa



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