Razzia in NRW: Dutzende mutmaßliche Einbrecher festgenommen

Großrazzia gegen miese Aufklärungsquote: Die Polizei in NRW ist mit einer konzertierten Aktion gegen Einbrecherbanden vorgegangen. 37 Personen wurden festgenommen, auch Schusswaffen wurden sichergestellt.

Verkehrskontrolle auf der Autobahn: Großeinsatz gegen Einbrechrecherbanden Zur Großansicht
DPA

Verkehrskontrolle auf der Autobahn: Großeinsatz gegen Einbrechrecherbanden

Düsseldorf - Eine groß angelegte Razzia gegen mutmaßliche Wohnungseinbrecher im Rheinland hat zu 37 Festnahmen geführt. 25 Tatverdächtige hätten sich unmittelbar Einbruchsdelikten der vergangenen Wochen und Monate in der Region zuordnen lassen, teilte ein Polizeisprecher mit.

Insgesamt seien an der Aktion rund 2000 Einsatzkräfte von 13 Polizeibehörden beteiligt gewesen. Wohn- und Geschäftshäuser wurden durchsucht. Bei rund 120 Verkehrskontrollen auf Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen wurden annähernd 8000 Fahrzeuge kontrolliert.

Die Zahl der überprüften Personen bezifferte der Polizeisprecher auf etwa 9500. 81 Strafanzeigen seien erstattet worden. In Köln wurden bei einer Wohnungsdurchsuchung neben Diebesgut auch zwei scharfe Schusswaffen sichergestellt.

Die Razzia war Teil des Aktionsprogamms "Riegel Vor!". Es ist ein Versuch der Polizeibehörden, Boden auf die mobilen und überregionalen Einbrecherbanden gutzumachen. "Durch großangelegte Verkehrs- und Personenkontrollen sowie Razzien wollen die Ermittler wichtige Erkenntnisse über Personen, Strukturen und Reisewege der Einbrecherbanden erhalten," sagte der nordrhein-westfälische Inneminister Ralf Jäger.

Im vergangenen Jahr war die Zahl der Einbrüche und Taschendiebstähle in NRW noch einmal erheblich gestiegen. Nur jeder vierte Einbruch konnte aufgeklärt werden - von den Taschendiebstählen sogar nur jeder 20.

cvb/dapd

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insgesamt 8 Beiträge
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1. Raten Sie mal...
hxk 11.01.2013
Zitat von sysopDPAGroßrazzia gegen miese Aufklärungsquote: Die Polizei in NRW ist mit einer konzertierten Aktion gegen Einbrecherbanden vorgegangen. 37 Personen wurden festgenommen, auch Schusswaffen wurden sichergestellt. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/viele-festnahmen-nach-razzia-gegen-einbrecherbanden-in-nrw-a-877013.html
...welche Informationen der Artikel seinen Lesern vorenthält, obwohl selbst Lokalzeitungen aus NRW aus den genaueren 'Hintergründen' der Einbrüche kein Geheimniss machen. Ja, 'Qualitäts'journalismus wie er leibt und (noch) lebt.
2. Hmmm...
OskarVernon 11.01.2013
Zitat von hxk...welche Informationen der Artikel seinen Lesern vorenthält, obwohl selbst Lokalzeitungen aus NRW aus den genaueren 'Hintergründen' der Einbrüche kein Geheimniss machen. Ja, 'Qualitäts'journalismus wie er leibt und (noch) lebt.
Die Schuh- und Konfektionsgrößen der Festgenommenen sind's wohl nicht...? ;-)
3. ich rate mal...
eigudewie 11.01.2013
...hat es im weitesten Sinne etwas mit dem Begriff "Herkunft" zu tun @hxk?
4.
Werner655 11.01.2013
Zitat von hxk...welche Informationen der Artikel seinen Lesern vorenthält, obwohl selbst Lokalzeitungen aus NRW aus den genaueren 'Hintergründen' der Einbrüche kein Geheimniss machen. Ja, 'Qualitäts'journalismus wie er leibt und (noch) lebt.
Sie meinen die Herkunft der Täter? Das war bereits in der WAZ zu lesen bevor der Innenminister zuletzt eine Stellungnahme abgegeben hat, in welcher er davon sprach, dass "die Globalisierung auch in der Kriminalität" abgebildet sei... Aber immerhin ist man jetzt mal aktiv geworden und hat nicht nur Parkplatzsünder gesucht. Durchaus mit Erfolg scheinbar. Also weiterso!!!
5. optional
20099 11.01.2013
Um osteuropäische Einbrechersyndikate zu knacken wird also in NRW flächendeckend Jagd auf unbescholtene Bürger gemacht! DAS ist einer der vielen tollen Errungenschaften der Schengen-EU! Glückwunsch!
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