Tödlicher Angriff in Viersen Mutmaßlicher Messerstecher stellt sich

Ein 25-Jähriger ist möglicherweise der Täter im Fall einer getöteten Jugendlichen in Viersen. Er ist laut den Ermittlern polizeilich bekannt.

Polizisten der Spurensicherung in Viersen
DPA

Polizisten der Spurensicherung in Viersen


Nach einem tödlichen Messerangriff auf eine 15-Jährige in einem Park in Viersen hat sich ein möglicher Tatverdächtiger auf einer Polizeiwache gestellt. Der 25-Jährige habe sich zuvor bei der Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter einer Polizeikontrolle entzogen, teilten die Ermittler mit.

Er sei polizeilich bekannt und seine mögliche Tatbeteiligung werde derzeit geprüft. Bei dem Todesopfer handelt es sich laut Polizei um eine 15-jährige Jugendliche aus Viersen. Nachdem sie in dem Park zusammengebrochen war, wurde sie in ein Krankenhaus gebracht, wo sie wenig später starb.

Nach einem Bericht der "Bild" entdeckten Obdachlose das Mädchen, die Schreie gehört hatten. Einer von ihnen alarmierte demnach die Rettungskräfte. Das Mädchen sei blutüberströmt und von Messerstichen übersät gewesen, sagte ein Augenzeuge der Zeitung.

Die Tat ereignete sich der Polizei zufolge am helllichten Tag am Montagmittag in einem Park der rund 75.000-Einwohner-Stadt. Bei der groß angelegten Fahndung nach dem Täter flüchtete ein junger Mann zunächst vor einer Polizeikontrolle, teilten die Ermittler mit. Der 25-Jährige habe sich dann am frühen Abend auf einer Polizeiwache gestellt.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) zeigte sich bestürzt über die Tat: "Es ist erschreckend, was heute Mittag in Viersen passiert ist", sagte er. "Dass eine junge Frau in einem öffentlichen Park tödlich verletzt wurde, macht mich tief betroffen."

Die Polizei in Viersen ruft Zeugen auf, sich bei der Mordkommission zu melden.

bbr/kry/dpa



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