Tödliche Messerattacke in Viersen Mutmaßlicher Täter stellt sich

Ein 17-Jähriger hat sich im Fall der getöteten 15-Jährigen in Viersen gestellt. Er kam mit seiner Anwältin auf eine Polizeiwache.

Ermittler in Viersen
SASCHA STEINBACH/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Ermittler in Viersen


Nach dem gewaltsamen Tod eines Mädchens in Viersen hat die Polizei einen 17-Jährigen festgenommen. Der Jugendliche habe sich auf einer Polizeiwache in Begleitung seiner Rechtsanwältin gestellt, teilte die Polizei mit.

Laut den Ermittlern kannten sich der mutmaßliche Täter und das Oper offenbar. Unklar ist aber bislang, ob sie befreundet waren. Dies sei Bestandteil der Ermittlungen, sagte eine Polizeisprecherin. "Jetzt wird abgeklärt, ob er etwas sagen will", sagte sie.

Zuvor hatten die Ermittler einen 25-Jährigen wieder freigelassen, der im Zusammenhang mit der Fahndung nach dem Täter festgenommen worden war. Der Verdacht gegen ihn habe sich nicht erhärtet, sagte eine Polizeisprecherin. "Der hatte aus einem völlig anderen Grund Angst vor der Kontrolle und ist deswegen Laufen gegangen." Der 25-jährige Mann war bei einer Polizeikontrolle am Montag geflüchtet, er hatte sich dann aber gestellt.

Die Jugendliche war am Montag in einem Park Opfer eines Messerangriffs geworden. Ein Mann versuchte nach eigenen Angaben noch, das blutüberströmte Mädchen zu retten. Die alarmierten Rettungskräfte brachten die 15-Jährige in ein Krankenhaus, wo sie wenig später starb. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

bbr/dpa



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