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Attacke aufs Weiße Haus: Irak-Veteran war mit Klappmesser bewaffnet

Wachmann am Weißen Haus: Schwere Sicherheitspanne Zur Großansicht
AP

Wachmann am Weißen Haus: Schwere Sicherheitspanne

Er sprang über den Zaun, rannte über den Rasen - und trug ein Messer bei sich. Bei dem Mann, der ins Weiße Haus eindrang, handelt es sich um einen Texaner, der im Irakkrieg gedient hatte. Seine Tat soll der 42-Jährige mit einer wirren These begründet haben.

Washington - Omar Gonzalez, der 42-jährige Amerikaner, der am Freitagabend (Ortszeit) ins Weiße Haus eingedrungen war, trug nach Angaben der "Washington Post" ein Klappmesser bei sich. Der Mann aus Texas war über einen Zaun an der Nordseite des Amtssitzes von Präsident Barack Obama geklettert, dann über einen Rasen gerannt und erst hinter der Eingangstür der Regierungszentrale vom Secret Service überwältigt worden.

Obama hatte nur wenige Minuten zuvor mit seiner Familie das Weiße Haus verlassen, um per Hubschrauber zum Landsitz Camp David (Bundesstaat Maryland) zu fliegen.

Laut "Washington Post" handelt es sich bei Gonzalez um einen Texaner, der nach Angaben von Verwandten im Irakkrieg als Scharfschütze eingesetzt war. Er habe den Secret-Service-Beamten bei seiner Festnahme gesagt, dass er sehr besorgt darüber sei, "dass die Atmosphäre zusammenbricht", und er den Präsidenten dazu bringen müsse, die Bevölkerung darüber zu informieren.

Nach dem laut Medienberichten bisher einmaligen Vorfall hat die Führung des Secret Service eine Untersuchung darüber eingeleitet, wie es zu der schweren Sicherheitspanne kommen konnte. Außerdem wurden die Schutzmaßnahmen an der Pennsylvania Avenue - der Nordseite des Weißen Hauses - verstärkt. Der Eindringling war nach seiner Festnahme zunächst zur psychiatrischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden.

sha/dpa/Reuters

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insgesamt 11 Beiträge
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1. Ja sie kehren zurück
nütztnichts 21.09.2014
Traumatisiert, sozial isoliert rein in die psychische Labilität. Alles für Kriege, die wahrlich nicht viel Sinn gemacht haben, für Regierungen, die sich für die Menschen nicht interessieren, für Energie- und Waffenkonzerne, die für keinen der entstandenen Schäden aufkommen müssen, auch wenn sie die einzigen Profiteure überhaupt sind.
2. also echt
tomvier69 21.09.2014
Er war mit einem ' Klappmesser ' bewaffnet . Ein Klappmesser !!! BEWAFFNET ??
3.
kuac 21.09.2014
Warum gleich in die Psychiatrie? Vielleicht ist der Mann gar nicht krank, sondern kennt die Fakten, die ihn belasten. Alles was man nicht hoeren will, ist gleich krank?
4.
davaoit 21.09.2014
Klappmesser nannte man zu meiner Zeit Taschenmesser, als Waffen wurden die eher nicht gesehen ...
5.
kuac 21.09.2014
Zitat: " Laut "Washington Post" handelt es sich bei Gonzalez um einen Texaner, der nach Angaben von Verwandten im Irakkrieg als Heckenschütze eingesetzt war".. Also, er ist ein Profikiller. Wenn er jemanden töten wollte, hätte er eine Schusswaffe. Gibt es in den USA überall zu kaufen.
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