Menschenhandel in Europa Die missbrauchte Sehnsucht

Als Victoria erfährt, dass sie ihre Heimat Nigeria hinter sich lassen kann, träumt sie von einem freien Leben in Europa. Doch was folgt, ist ein Alptraum. Ihre Geschichte zeigt, wie Menschenhändler die Sehnsucht von Frauen ausnutzen. Ein Bericht über Opfer, Täter, über gute und schlechte Helfer.

Von und Lisa Bjurwald

Aufklärungskampagne in Nigeria: "Stoppt Prostitution und Menschenhandel"
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Aufklärungskampagne in Nigeria: "Stoppt Prostitution und Menschenhandel"


Victorias Geschichte beginnt glücklich. Mit 16 Jahren verlobt sie sich in ihrer Heimat Nigeria mit Tom, ihrer großen Liebe. Mehrere Monate später schlägt er vor, nach Europa zu gehen - nach Italien, zu seiner Schwester. Alles klingt vielversprechend: Victoria könnte auf das Kind ihrer zukünftigen Schwägerin Theresa aufpassen, in deren Friseursalon jobben und Geld verdienen. Und Tom würde schon eine Arbeit finden.

"Europa? Für mich klang das nach Paradies", sagt Victoria heute, etwas mehr als zehn Jahre später. Es kam alles anders.

Wir treffen Victoria in Schweden, sie spricht nur unter der Voraussetzung, dass wir ihren wahren Namen nicht nennen, ebenso wie die exakten Orte und Details ihrer Odyssee. Sie wird einer von vielen Menschen sein, mit denen wir für unsere Recherche zum Menschenhandel in Europa sprechen. Victoria ist heute Ende zwanzig, eine selbstbewusste junge Frau, die mit einer starken, aber ruhigen Stimme erzählt.

Kein Friseursalon, kein Baby

Das Paradies vor Augen reist sie zunächst in die nigerianische Küstenstadt Lagos. Die erste Station, schon hier stockt ihre Reise. Das Abreisedatum wird ständig verschoben, Tom ist nicht da, auch wenn er immer wieder versichert hatte, er werde bald nachkommen.

Eines Nachts wird sie von einem Mann vergewaltigt, ein Freund von Tom. Sie erzählt es niemanden.

Sie ahnt damals nicht, dass die Vergewaltigung wohl schon Teil des Plans ist, den andere mit ihr haben: Menschenhändler wollen die Frauen und Mädchen gefügig machen, sie wollen sie brechen. Dafür lassen sie ihre Opfer oft vergewaltigen, schon bevor sie die Reise nach Europa antreten, so erklären es Ermittler und Fachberatungsstellen für Opfer sexueller Ausbeutung und Gewalt.

Es dauert Monate, bis Victoria alle Papiere für ihr Visum zusammenhat. Sie steigt in einen Flieger nach Italien.

Sie denkt noch, jetzt würde alles gut. Doch nichts ist gut. Es gibt keinen Friseursalon, es gibt kein Baby. Theresa erwartet sie in Italien mit den Worten: "Morgen Abend fängst du an, für mich auf der Straße als Prostituierte zu arbeiten", so erinnert sich Victoria. Ob Theresa wirklich Toms Schwester ist, erfährt sie nie. Man nimmt ihr die Papiere weg, Victoria fragt, was das soll. "Männer verkaufen ihre Ehefrauen, Eltern ihre Kinder. Also wo liegt das Problem?", erwidert Theresa. Sie schneidet Victorias Haare, macht Nacktfotos von ihr. Die Wohnung wird zu Victorias Gefängnis, raus darf sie nur noch in der Nacht, um Freier zu bedienen. Bei Fluchtversuchen, droht Theresa, würde ihrer Familie etwas passieren. Victoria ist da gerade 17 Jahre alt.

Theresas Rache

"Ich sollte 50.000 Euro für meine Reise von Nigeria nach Italien zurückzahlen", sagt Victoria. "Dann wäre ich frei."

Theresa hat volle Kontrolle über Victoria, Zuträger informieren sie über jeden Schritt von ihr. Einmal versucht Victoria zu fliehen, an den genauen Zeitpunkt erinnert sie sich nicht mehr. Sie trifft einen Mann, der ihr zusichert, sie zum Flughafen zu fahren, doch vor seiner Wohnung stoppt er seinen Wagen und verlangt Sex als Gegenleistung. Als sie sich weigert, wirft er sie raus.

Ausgesetzt in einem fremden Stadtteil, findet sie erst nach Stunden den Weg zurück. Theresa tobt vor Wut - und vergisst diese Episode nicht.

Kurze Zeit nach Victorias Fluchtversuch kommt der Anruf von Verwandten: "Victoria, dein Vater ist tot." Die Beratungsstelle, die Victoria später aufgreift, hat Nachforschungen angestellt: Victorias Vater ist ermordet worden.

Die Rolle der Madames

Ermittler, die sich mit Menschenhandel befassen, kennen Frauen wie Theresa. Madames werden sie genannt, Zuhälterinnen, die in dem kriminellen System die wichtigste Funktion erfüllen.

In einer deutschen Großstadt treffen wir eine Frau, die erklären kann, wie Madames agieren. Joan, die eigentlich anders heißt, war selbst eine. Sie wuchs in Nigeria auf, ähnlich wie Victoria trieb ihre Sehnsucht nach einem abgesicherten Leben sie in die Hände einer Madame.

Sie gab sich komplett in deren Hände: In einem Juju-Ritual schwor sie der Madame, ihre Schulden abzuarbeiten und ihr zu gehorchen. Viele nigerianische Frauen werden durch diesen Kult gefügig gemacht, eine regional ausgeübte, traditionelle Religion. Bei den Ritualen behalten Juju-Priester Opfergaben wie Haare oder Fingernägel. Wird ein Versprechen gebrochen, so der Glaube, drohen Krankheit oder Tod für die Frauen oder ihre Angehörigen. Der Juju-Kult macht die Frauen zu Sklaven.

Juju-Ritual in Nigeria: Glaube als psychische Fessel
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Juju-Ritual in Nigeria: Glaube als psychische Fessel

Joan sagt, sie habe schnell erkannt, dass uneingeschränkter Gehorsam sie in der Gunst ihrer Madame aufsteigen ließ. Nie habe sie über die schlechte Behandlung oder das wenige Geld geklagt, stattdessen belauschte sie die anderen Mädchen und berichtete ihrer Zuhälterin darüber. Ihr Lohn dafür waren kleine Freiheiten und etwas mehr Geld. "Mir ging es nicht so schlecht wie den anderen, ich habe auch von ihr irgendwie profitiert, und ich wollte endlich ein klein wenig Kontrolle über mein Leben." Sie bezahlte ihre vermeintliche Schuld ab und wurde zur Geschäftspartnerin ihrer früheren Herrin.

Joan ist noch keine 40 Jahre alt und hat eine Gefängnisstrafe wegen Menschenhandels hinter sich. Wie viel Geld sie als Madame verdiente, möchte sie nicht sagen. Heute arbeitet sie als Putzfrau in einem kleinen Unternehmen, sie ist mit einem deutschen Mann verheiratet.

Die Netzwerke

Gerichtsakten und die Aussagen von Ermittlern bestätigen, dass kriminelle nigerianische Netzwerke überall in Europa ähnlich funktionieren. Menschenhändler und ihre Komplizen spinnen ein Netz der Überwachung und Kontrolle. Sie spielen die Frauen gegeneinander aus, Opfer bespitzeln Opfer.

Ermittlungen sind in diesem Milieu auch deshalb schwierig, weil die Strukturen dezentral sind. Es gibt keine großen Paten, das kleine Netzwerk zählt. Manche Madames arbeiten zusammen, sie lassen Frauen zwischen Städten oder auch Ländern zirkulieren. Sie bieten Kunden so neue Frauen.

Die Menschenhändler verdienen viel Geld, wie ein Fall von vor einigen Jahren zeigt, als ein deutsch-spanischer Menschenhändlerring gesprengt wurde: Die Kriminellen kassierten in wenigen Jahren über drei Millionen Euro mit der Ausbeutung von rund hundert nigerianischen Frauen.

Misstrauen und Korruption

Die Ermittlungen sind aber auch deshalb schwierig, weil sich Opfer fast nie an die Polizei wenden. Victoria antwortet auf die Frage, warum sie nicht zu Ermittlern ging, dass ihr man ihr von Polizisten erzählt habe, die Sexarbeiterinnen missbraucht hätten. "Sie zeigen ihre Ausweise und machen deutlich, dass man doch keinen Ärger mit ihnen möchte."

"Wir kennen diese Vorwürfe", sagt ein Sozialarbeiter aus Stockholm. Selten werden solche Fälle öffentlich. Im Jahr 2010 verlangte ein Polizist der Grenzpolizei in Göteborg Sex von einem Menschenhandelsopfer, im Gegenzug wollte er der Frau für ein oder zwei Jahre den Aufenthalt im Land ermöglichen. Aufgeflogen ist der Fall durch den Übersetzer, der den Beamten anzeigte.

Kajsa Wahlgren, die Anti-Menschenhandelskoordinatorin der schwedischen Polizei, weiß von dem Misstrauen, stellt aber fest: "Die allermeisten schwedischen Polizisten betrifft das nicht."

Ein weiteres Hindernis für die Verfolgung der Kriminellen ist die Korruption: Laut Transparency International ist sie weltweit ein entscheidendes Problem beim Kampf gegen Menschenhandel. Die Bestechung von Polizisten, Richtern und Ministern spiele dabei eine wichtige Rolle. Ein großes Thema ist das zum Beispiel in Italien.

Helfer mit fragwürdiger Mission

Dort treffen wir auf ein weiteres Problem: Helfer mit fragwürdiger Mission. Wir besuchen das Frauenhaus Casa Santa Maria Dell'Accoglienza in der kleinen Stadt Castel Volturno, nordöstlich von Neapel. Rund 25.000 Einwohner, zudem leben hier über 10.000 afrikanische Flüchtlinge und Migranten. Castel Volturno ist fest in der Hand der Organisierten Kriminalität, viele Menschenhändler lotsen ihre Opfer hierher.

Sozialarbeiter aus der Region erzählen, dass etwas nicht stimmt in der Casa Santa Maria Dell'Accoglienza. Ein Mitarbeiter einer Anti-Menschenhandels-Initiative, der versucht hat, Informationen über das Frauenhaus zu sammeln, sagt: "Wir können nur bestätigen, dass die Untergebrachten alles tun, um nicht wieder dorthin zu müssen."

Uns empfängt Schwester Beatrice. Sie macht keinen Hehl daraus, dass sie nicht glücklich über den Besuch ist. Doch sie führt uns durch das Haus, vorbei an ausgeblichenen religiösen Plakaten, abgenutzten Möbeln und schmutzigen Fenstern. Alle Fenster auf dem Rundgang sind an diesem Tag fest verschlossen, öffnen lassen sie sich nicht. Nur der private Bereich der Nonnen ist gepflegt und ansehnlich.

Schwester Beatrice: "Die, die den Glauben an Gott haben, werden es schaffen"
Maik Baumgärtner/ Lisa Bjurwald

Schwester Beatrice: "Die, die den Glauben an Gott haben, werden es schaffen"

Zwei Nächte in der Woche machen die Schwestern aufsuchende Sozialarbeit bei Frauen, die Opfer von sexueller Ausbeutung sind. Doch Beatrices Blick auf diejenigen, die ihren Peinigern entkommen sind, ist erstaunlich simpel: "Die, die den Glauben an Gott haben, werden es schaffen. Die anderen nicht." Am Inneren der Eingangstür hängen eine dicke Kette und ein Schloss: "Einige Mädchen versuchen, in den ersten Nächten zu entkommen", erklärt Schwester Beatrice.

Die Probleme der Justiz

Victoria geriet an seriöse Helfer, sie hat es mit deren Unterstützung aus den Fängen der Menschenhändler geschafft. Doch eine materielle Entschädigung für ihr Leid hat sie nie empfangen. Erst seit wenigen Jahren versuchen Rechtsanwälte und Fachberatungsstellen, Entschädigungszahlungen durchzusetzen, entsprechende Urteile sind noch selten.

Auch hier spielt die Angst der Opfer eine Rolle. Gerichtsprotokolle aus Deutschland, Schweden und Italien zeigen: Immer wieder verschwinden Zeuginnen während laufender Verfahren, mal wird ihnen Geld dafür bezahlt, mal werden sie durch die Täter unter Druck gesetzt.

Eine Anwältin, die vor Gericht Erfolg hatte, treffen wir im internationalen Frauenhaus in Rom. Carla Quinto von der Nichtregierungsorganisation Be Free sorgte für eine Sensation in Italien.

Alles begann im Jahr 2007 in L'Aquila, der Regionalhauptstadt der Abruzzen in Italien. Eine regionale Anti-Menschenhandels-Einheit wurde auf ein Netzwerk nigerianischer Madames aufmerksam und ermittelte mit Hochdruck. Telefone wurden überwacht, Objekte 24 Stunden lang am Tag observiert. "Mit massiver Gewalt zwangen sie ihre Opfer, egal ob diese Fieber hatten oder ihre Menstruation, mindestens 200 bis 300 Euro pro Tag zu liefern", erzählt ein Ermittler. Nach monatelangen Ermittlungen schlugen die Fahnder zu, es kam zum Prozess gegen 14 Angeklagte, Quinto vertrat die Opfer.

In Rom erklärt sie, wie sie sich durch Gesetzestexte wühlte, bis sie eine Lösung fand. Normalerweise gehen die beschlagnahmten Gelder und Güter an den Staat, doch Quinto fand und nutzte einen Paragrafen des Strafgesetzbuches: Demnach darf der Staat die Mittel nicht behalten, wenn die Oper bedürftig sind. Das Verfahren endete mit einer Rekordzahlung: 17 Frauen wurden jeweils 350.000 Euro zugesprochen. Für 14 Angeklagte endete das Verfahren im Jahr 2012 mit Freiheitsstrafen zwischen 5 und 18 Jahren.

Victoria hatte Glück: Mit Hilfe eines Fremden gelang ihr die Flucht nach Schweden, wo Sozialarbeiter einer Hilfsorganisation sie auf der Straße ansprachen. Ihnen vertraute sie sich an. Sie lebt nun in Freiheit, sie hat einen Aufenthaltstitel, hat einen Job und ein Studium begonnen. Und sie ist Mutter geworden. "Mein Kind", sagt sie, "ist der einzige Mensch, der mich jemals geliebt hat, ohne eine Gegenleistung zu wollen."

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insgesamt 52 Beiträge
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Seite 1
cola79 16.02.2014
1. Genauer hinschauen
Der Menschenhandel findet nicht in Europa statt, hier findet die eventuelle Freiheitsberaubung und Zwangsprostitution statt. Der Menschenhandel ist made in Nigeria! Das muss man verstehen, wenn man das Problem lösen will. Davor werden aber gerne die Augen verschlossen, aus Gründen...die Kriminalität wird importiert und geduldet, wieder aus Gründen... Abseits der politischen Korrektheit muss man sich schon fragen, womit eine 16-jährige frischverheiratete Nigerianerin in Europa ihren Lebensunterhalt verdienen will? Da man aber aus Gründen den gesunden Menschenverstand nicht nutzen darf, werden diese armen naiven Frauen natürlich ausgenutzt, von jedem. Alles andere wäre ja Faschismus und Hinderung an der Teilhabe, wenn man diesen Frauen klar machen würde, das man als minderjährige Nigerianerin ohne Sprachkenntnisse eben nur putzen oder prostitutieren kann, mehr ist nicht drin. Man sollte die Freier einfach empfindlich bestrafen. Wer Prostitution nutzt, wandert gleich 6 Jahre in den Knast und gut. Wo es keine Nachfrage mehr geben wird, wird es auch kein Angebot mehr geben oder ein überschaubareres...
testthewest 16.02.2014
2.
Zitat von sysopAPAls Victoria erfährt, dass sie ihre Heimat Nigeria hinter sich lassen kann, träumt sie von einem freien Leben in Europa. Doch was folgt, ist ein Alptraum. Ihre Geschichte zeigt, wie Menschenhändler die Sehnsucht von Frauen ausnutzen. Ein Bericht über Opfer, Täter, über gute und schlechte Helfer. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/wie-menschenhaendler-frauen-aus-nigeria-missbrauchen-a-952979.html
Tja, und das alles, weil man die Leute nicht postwendend zurückschickt. Und der linke "Mainstream" glaubt derweil noch Flüchtlingen zu helfen. Stattdessen werden Kriminelle gefördert und die eigentlichen Heimatländer werden geschädigt. So profitieren Menschenhändler, Schleuser und Zuhändler von unserem linken Gedankengut. Frauhäuser werden zu elenden Fallen, Asylbewerberheime zu Ghettos. So krass das klingen mag, aber am Ende sind die "hohlen, ausländerfeindlichen, rechten" Parolen menschenfreundlicher als die links-grüne Ideologie. Leider können die Linken nicht zu(m) Ende denken.
Atheist_Crusader 16.02.2014
3.
Ich lese da immer nur Strafverfolgung. Wie wär's denn mal mit ein bisschen Prävention dazu? Bei all dem Geld das die EU für unnütze Projekte verschleudert, sollten wohl ein paar Milliönchen übrig sein für Aufklärungskampagnen. Den Leuten klar machen, dass Schleuser sie ausnutzen und ausbeuten. Und dass nebenbei Arbeitswille alleine auch nicht ausreicht, um im "gelobten Land Europa" es zu irgendwas zu bringen. Dass man ausgebildete, fähige Leute sucht die die Landessprache sprechen und nicht jeden Träumer reinlässt nur weil er gerne hier leben würde. Damit könnte man schonmal einen Gutteil des Menschenhandels unterbinden. Also warum nicht mal diese naiven Wunschvorstellungen ausrotten, die überhaupt erst dazu führen, dass Menschen in solche Lagen geraten? Ist zwar nicht der einzige nötige Schritt, aber ein Wichtiger. Wenn die Leute nicht glauben, dass Europa ihre Erlösung ist, dann gehen sie auch keine solchen Risiken ein, um dorthin zu kommen.
gfh9889d3de 16.02.2014
4.
Zitat von spon-facebook-10000009156So ist es wenn man arm und hilflos ist, so kommt man nicht in den Genuss zu den Quellen des Lebens geführt zu werden, wie Frau Merkel versprochen hat.
Frau Merkel sagte in ihrer Regierungserklärung: "Die Quellen des guten Lebens sind Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, politische Stabilität, wirtschaftliche Stärke und Gerechtigkeit. Die Regierung der Großen Koalition will die Quellen des guten Lebens allen zugänglich machen, das bedeutet, allen bestmögliche Chancen zu eröffnen." Zugänglich machen ist nicht dasselbe wie jede nigerianische Heranwachsende in ihrer Heimat vor Juju-Kulten zu beschützen, vor allem aber heißt es nicht, dass sie irgendjemand zu den genannten "Quellen guten Lebens" zu "führen" habe.
gehfott 16.02.2014
5.
Zitat von spon-facebook-10000009156So ist es wenn man arm und hilflos ist, so kommt man nicht in den Genuss zu den Quellen des Lebens geführt zu werden, wie Frau Merkel versprochen hat.
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