Betrüger in Wien Mit manipulierten Ticketautomaten 16.000 Euro erbeutet

Wiener Ticketautomaten für Bus und Bahn gaben teilweise kein Rückgeld. Nun stellt sich heraus: Dahinter steckt ein Betrüger, der die Maschinen manipuliert hat.

Straßenbahn in Wien
DPA

Straßenbahn in Wien


Für viele Wiener war es ein Ärgernis: Die Ticketautomaten für Busse und Bahnen in der österreichischen Hauptstadt gaben einfach kein Rückgeld.

Wie sich nun herausstellt, steckt dahinter nicht eine technische Panne, sondern ein kriminelles Geschäft: Ein 52-Jähriger hatte die Maschinen manipuliert und so 16.000 Euro erbeutet.

Wie die Polizei berichtete, hatte der Mann die Automaten derart verändert, dass das Rückgeld im Gerät verblieb - der Dieb holte es sich dann später selbst ab.

Insgesamt zählten die Ermittler 779 solcher Fälle von Diebstahl. Der Gesamtschaden summierten sich laut Polizei auf 66.000 Euro, darunter sind die Reparaturkosten.

Aufgedeckt wurde die Automaten-Trickserei von zwei Mitarbeitern des Wiener Nahverkehrs. Sie beobachteten den Mann, wie er an einer Maschine hantierte, und folgten ihm. Als sie ihn zur Rede stellten, wurde er aggressiv. Schließlich holten sie die Polizei, und der Mann flog auf.

tin/dpa

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