A20 bei Wismar Handyaufnahmen nach schwerem Autounfall - Bußgelder für Gaffer

Vier Menschen wurden auf der A20 bei einem Autounfall schwerverletzt, darunter ein zwei Monate altes Baby. Vorbeifahrende Fahrer machten Fotos - die Polizei leitete fünf Bußgeldverfahren ein.

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Ein Mercedes-Fahrer hat bei starkem Platzregen am Samstag auf der A20 bei Wismar ein Überholmanöver gestartet - und verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Bei dem Unfall in Mecklenburg-Vorpommern wurden vier Menschen, darunter ein Säugling, schwer verletzt.

Weil vorbeifahrende Autofahrer Handyaufnahmen von dem Unfall anfertigten, leitete die Polizei fünf Bußgeldverfahren ein. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag in Rostock erklärte, schleuderte der 43-jährige Autofahrer gegen einen Brückenpfeiler. Der Fahrer, ein zehnjähriges Kind und ein knapp zwei Monate altes Baby sowie dessen Mutter wurden schwer verletzt. Sie seien aber nicht in Lebensgefahr.

Die Unfallstelle war mehrere Stunden in Richtung Rostock gesperrt. Erst kurz zuvor hatte es wenige Kilometer weiter bei Kröpelin (Landkreis Rostock) einen schweren Unfall mit zwei Toten und neun Verletzten und langem Stau in der gleichen Fahrtrichtung gegeben.

dop/dpa



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