Explosion in Wuppertaler Wohnhaus Mieter soll Gasleitungen manipuliert haben

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in Wuppertal wird nun ein Mieter verdächtigt, die Detonation ausgelöst zu haben. Er wurde dabei selbst schwer verletzt.

DPA

Fünf Menschen wurden verletzt, als sich in der Nacht zum Sonntag in einem Mehrfamilienhaus in Wuppertal eine Explosion ereignete. Jetzt gibt es einen Tatverdächtigen.

Laut Polizei und Staatsanwaltschaft soll ein Bewohner des Hauses die Detonation ausgelöst haben, indem er Gasleitungen manipulierte. Der 54-Jährige habe sich offenbar das Leben nehmen wollen, hieß es. Dies könnte den Ermittlern zufolge ein Tatmotiv sein. Der Mann wurde selbst schwer verletzt und ist derzeit nicht vernehmungsfähig.

Die Behörden ermittelten nun wegen mehrfachen versuchten Mordes. Neben den fünf Verletzten konnten 31 Menschen aus dem brennenden Haus gerettet werden.

Kurz vor Mitternacht hatte ein gewaltiger Knall die Menschen in der Lenneper Straße im Wuppertaler Stadtteil Langerfeld aus dem Schlaf gerissen. Die Detonation hatte große Teile des Hauses mit drei Etagen und einem Dachgeschoss weggesprengt. Wenig später schlugen meterhohe Flammen aus den Trümmern. Das Wohnhaus wurde weitgehend zerstört.

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Fotostrecke: Explosion in Wuppertal legt Haus in Schutt und Asche

ala/dpa/AFP



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