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Angriff in Wuppertal: Ordner bei Fußballturnier niedergestochen

Ein Ordner ist bei einem Hallenfußballturnier in Wuppertal von Unbekannten niedergestochen und schwer verletzt worden. Dem Angriff ging offenbar ein Streit mit einem Besucher voraus, dem der Zutritt zur Halle verweigert worden war. Ein weiterer Ordner erlitt Kopfverletzungen.

Hamburg - Es sollte ein friedlicher Start ins neue Jahr werden: Die 27. Auflage des traditionellen Wuppertaler Hallenfußballturniers stand an, am Samstag ging es um die Qualifikation zur Finalrunde. Doch der Abend endete dramatisch, ein Ordner wurde von Unbekannten niedergestochen, ein anderer von einem Baseballschläger gefährlich am Kopf getroffen.

Dem Angriff sei eine lautstarke Auseinandersetzung an der Hallentür vorausgegangen, sagte der Wuppertaler Polizeisprecher Olaf Schwarzbach wdr.de. Die Beamten gehen deshalb davon aus, dass ein Besucher abgewiesen worden sei, weil er verbotene Gegenstände bei sich hatte oder den Eintritt nicht bezahlen wollte. Laut Schwarzbach sei der Mann wieder gegangen, wenig später aber mit einer ganzen Gruppe erneut aufgetaucht, die das Sicherheitspersonal des Veranstalters angriff.

Der mit einem Messer niedergestochene Ordner musste notoperiert werden, ein Kollege wurde ebenfalls stationär im Krankenhaus behandelt, zwei weitere Ordner wurden leicht verletzt. Laut Polizei entkamen die Angreifer unerkannt.

"Wir müssen nun eine Menge Zeugen vernehmen", sagte der Polizeisprecher wdr.de, die beiden verletzten Ordner hätten bislang nur kurz vernommen werden können. Der Veranstalter zeigte sich schockiert, die Endrunde wurde abgesagt.

psk/sid

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