Wuppertal Zweijährige zu Tode gequält - Mordprozess beginnt

Ein Paar steht in Wuppertal wegen des Todes eines kleinen Mädchens vor Gericht. Der Mann soll das Kind misshandelt, die Mutter seine Taten toleriert haben.

Landgericht Wuppertal
DPA

Landgericht Wuppertal


Zum Auftakt eines Mordprozesses in Wuppertal zum qualvollen Tod einer Zweijährigen hat ein Angeklagter bestritten, das Kind absichtlich getötet zu haben. Die Mutter des Mädchens habe ihm die Tat in die Schuhe geschoben, ließ der 19-Jährige vor dem Landgericht über seinen Verteidiger erklären.

Der Mann soll die Tochter seiner Lebensgefährtin in Solingen über Stunden zu Tode gequält haben. Dem 19-jährigen Angeklagten wird laut Arnim Kolat, Sprecher des Landgerichts Wuppertal, vorgeworfen, das Kind geschlagen, es mehrere Minuten unter eine kochend heiße Dusche gestellt und es stranguliert zu haben. An einer Kombination der Misshandlungen sei das Mädchen gestorben.

Die Mutter soll das toleriert haben, deshalb ist sie ebenfalls angeklagt, unter anderem wegen Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassen. Das Paar soll erst Hilfe geholt haben, als das Kind tot war.

bbr/dpa

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