Herkunft unbekannt Känguru hüpft im Sauerland umher

Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen ist im Sauerland ein Känguru gesichtet worden. Die Polizei rätselt, wo das Tier herkommen könnte.


Die Polizei im Sauerland dürfte künftig verstärkt nach einem Känguru Ausschau halten. Das Tier sei am Donnerstag bereits zum dritten Mal in der Nähe der nordrhein-westfälischen Stadt Olsberg gesichtet worden, sagte ein Sprecher der Polizei.

Die erste Meldung über ein frei umherlaufendes Känguru war bereits am 22. Januar eingegangen. "Wir behandeln das analog zu Reh und Wildschwein", schilderte der Polizeisprecher. Wenn sich jemand melde, würde eine Streife rausfahren, um zu verhindern, dass das Beuteltier auf die Straße hüpfe.

Am 26. Januar war das Känguru auf einer Straße gesichtet worden. Als der Streifenwagen eintraf, war es jedoch längst davongehüpft.

Die Polizei hält die übereinstimmenden Berichte für authentisch, zumal es auch einen Videoclip gibt. Den Film des Augenzeugen zeigte das Internetportal "Der Westen". Es sei völlig unklar, woher das Tier stamme, so die Polizei. Niemand hat es als vermisst gemeldet.

Bereits im vergangenen Sommer war ein herrenloses Wallaby durch das Sauerland gestreift. Auch damals konnte kein Besitzer ausfindig gemacht werden. Das Tier namens Skippy war gefangen worden und lebt bei einem Züchter in Medebach.

hut/dpa



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