Recycling-Wettbewerb Gewinner baut Surfbrett aus 10.000 Zigaretten-Kippen

Ein Surfer aus Kalifornien hat einen Wettbewerb für Recycling-Surfbretter mit einer besonderen Idee gewonnen: Er sammelte am Strand Tausende Zigaretten-Stummel - und baute damit ein neues Board.

Surfboard aus Zigaretten-Kippen
picture alliance/ The Orange County Register/ AP

Surfboard aus Zigaretten-Kippen


Aus Müll ein Surfbrett bauen - das ist die Aufgabe beim jährlichen Recycling-Wettbewerb im US-Bundesstaat Kalifornien, und dabei setzten sich dieses Mal zwei Surfer mit einer besonderen Geduld beim Müllsammeln durch: Taylor Lane und sein Freund Ben Judkins hoben an Stränden und Parkplätzen an der Küste monatelang weggeworfene Zigaretten-Kippen auf - und bauten daraus schließlich ein Surfboard.

Das Brett, in dem die Surfer rund 10.000 Zigaretten-Stummel verbauten, gewann bei dem "Creators & Innovators Upcycle Contest" den ersten Platz. "Eine Zigaretten-Kippe ist der schmutzigste Gegenstand, den man am Strand findet", sagte der 24-jährige Lane. "Und niemand denkt daran, dass man irgendetwas damit anfangen könnte." Für den Bau des Surfbretts nutzte er außerdem Styropor aus Fisch-Verpackungen.

"Das Ganze verbindet das Surfen und das, was uns wichtig ist", sagte Judkins, "die Natur, den Ozean und die Reinheit des Ozeans." Rund ein Dutzend Teilnehmer stellten bei dem Recycling-Wettbewerb in San Juan Capistrano Surfbretter aus Müll vor, darunter ein Board aus alten Kartoffelsäcken und eins aus einer alten Badezimmertür.

Die Teilnehmer hatten drei Monate Zeit, um die Surfbretter zu bauen. Die Idee: Kreativität und Nachhaltigkeit fördern. Francois Jaubert aus Frankreich, der im vergangenen Jahr gewonnen hatte, kam dieses Mal auf den zweiten Platz - mit einem Surfbrett aus einer Karotten-Kiste. "Es macht Spaß, totem Material neues Leben einzuhauchen", sagte er. "Früher hat es Karotten aufbewahrt, jetzt geht es Surfen."

fok/AP



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