Kalifornien und Kanada Waldbrände zwingen Tausende Menschen zur Flucht

Bei Trockenheit breiten sich in Nordamerika zahlreiche Waldbrände aus. Tausende Feuerwehrleute sind im Einsatz, mehr als 20.000 Menschen vor den Flammen geflohen. Ein Ende ist nicht in Sicht.

REUTERS/ Michael Nekrasov

Waldbrände haben in Nordamerika riesige Flächen verwüstet und Tausende Menschen aus ihren Häusern vertrieben. An der Westküste Kanadas mussten rund 14.000 Menschen vor den Flammen fliehen, im US-Bundesstaat Kalifornien mussten 8000 Bewohner ihre Häuser verlassen. Das berichteten örtliche Medien.

In der kanadischen Provinz British Columbia gab es laut dem Sender CBC mehr als 200 Feuer. Zahlreiche Häuser seien zerstört worden, Straßen unpassierbar. Es seien überwiegend ländliche Gebiete betroffen, hieß es. Auch das Militär helfe bei den Löscharbeiten. Es werde noch lange dauern, bevor die Brände unter Kontrolle seien, teilten die Behörden mit.

Die Provinz British Columbia hatte bereits am Wochenende den Notstand ausgerufen. Mit Temperaturen bis zu 39 Grad Celsius sei es in der Region seit Längerem zu trocken, hieß es. Den Behörden zufolge waren die Brände von Blitzen und auch von Menschen ausgelöst worden.

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Kalifornien und Kanada: Waldbrände in Nordamerika

In Kalifornien wüteten Medienberichten zufolge 14 Feuer an verschiedenen Orten entlang der US-Westküste. Mehr als 5000 Feuerwehrleute waren seit dem Wochenende im Einsatz. Starker Wind habe zur Ausbreitung der Feuer beigetragen, hieß es. Dutzende Häuser wurden zerstört. Der "Los Angeles Times" zufolge waren die Brände sogar auf Satellitenbildern sichtbar.

Auch in den westlichen US-Bundesstaaten Nevada, Montana, Arizona, Colorado und Idaho gab es Brände, wie der Sender CNN berichtete.

wit/dpa



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