Waldbrände Yosemite-Nationalpark bleibt geschlossen

Seit Wochen wütet ein Brand in Kalifornien, auch in der Nähe des Yosemite-Nationalparks. Die Touristenattraktion bleibt vorerst geschlossen - zum ersten Mal seit Jahren.

AP

Das beliebte Yosemite-Tal in Kalifornien bleibt wegen starker Rauchentwicklung nach Waldbränden gesperrt. Die Touristenattraktion solle mindestens bis kommenden Sonntag geschlossen bleiben, teilte die Parkverwaltung mit. Vor einer Woche hatten alle Besucher das Tal und angrenzende Gebiete räumen müssen.

Ursache für die Maßnahme ist ein seit knapp drei Wochen wütender Waldbrand. Er war in der Ortschaft El Portal ausgebrochen und erfasste auch den westlich an den Yosemite-Park angrenzenden Sierra National Forest.

Das sogenannte Ferguson-Feuer ist erst zu knapp einem Drittel eingedämmt. Mehr als 3000 Feuerwehrleute sind im Einsatz, zwei Helfer kamen bei den Löscharbeiten schon ums Leben. Die Flammen haben mehr als 23.000 Hektar Wald zerstört, wie die Feuerwehr mitteilte.

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Kalifornien: Feuer und Rauch im Yosemite-Tal

Mehr als drei Millionen Menschen besuchen das Yosemite-Tal jedes Jahr; es ist bekannt für seine steilen Granitwände und Wasserfälle. Seit Ausbruch des Feuers ist die Region in dichten Rauch gehüllt, deshalb wurde der Park geschlossen.

Es handle sich um die längste Schließung seit 1997, sagte ein Parksprecher dem Sender CBS. Damals sei der Yosemite-Park wegen Überschwemmungen zwei Monate zu gewesen .

Kamera One

jpz/dpa

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