Kampfansage ans Sozialamt Britin bekommt 14. Kind

Sie hat dreizehn Kinder - und alle wurden ihr von einem britischen Sozialamt weggenommen: Nun ist Theresa Winters erneut schwanger. Die 36-Jährige droht, für jedes Kind, das sie nicht behalten darf, bekomme sie ein neues.


London - "Wir fühlen uns, als ob uns die Behörden wie Mörder behandeln, obwohl wir nichts falsch gemacht haben", sagte die 36-jährige Theresa Winters aus Luton laut Medienberichten vom Donnerstag und betont: "Für jedes Kind, das ich nicht behalten darf, bekomme ich ein neues."

Sozialarbeiter befürchten aber nach Angaben der Zeitung "The Sun", dass das Paar seinen Nachwuchs vernachlässige. Es habe nicht die "nötigen Fähigkeiten zum Eltern-Sein". Das Amt nahm die ersten vier Sprösslinge demnach im Alter von zwei Jahren in Obhut, die weiteren Babys wenige Stunden nach der Geburt.

Mehrere der Kinder kamen angeblich mit Behinderungen zur Welt. Alle bis auf eines wurden inzwischen adoptiert. Baby Nummer 14 soll im November zur Welt kommen.

Der Steuerzahlerbund beklagte das "unverantwortliche Verhalten" der Eltern, durch das Steuergelder verschwendet und andere Familien belastet würden. Nach britischem Gesetz kann jedoch weder die Mutter noch ihr arbeitsloser Lebenspartner zwangssterilisiert werden.

jjc/dpa



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