Kanadische Arktis Jäger von Eisbär angegriffen - tot

Im hohen Norden Kanadas sind drei Inuit von einem Eisbären angegriffen worden. Einer der Männer erlag seinen schweren Verletzungen.

Eisbären im Wapusk National Park im kanadischen Manitoba
Getty Images/ Barcroft Media/ Daisy Gilardini

Eisbären im Wapusk National Park im kanadischen Manitoba


Mit zwei Freunden war ein Mann in dem beliebten Jagdrevier "Lyon Inlet", etwa hundert Kilometer östlich des Inuit-Dorfes Naujaat unterwegs, um Karibus und Narwale zu jagen. Dann verlor sich die Spur der drei Männer, am Sonntag wurden sie als vermisst gemeldet. Die Armee beteiligte sich mit Flugzeugen an der Suche, die Küstenwache setzte einen Eisbrecher ein.

Als die Suchtrupps die Gruppe schließlich entdeckten, kam für einen der Männer jede Hilfe zu spät: "Einer der Jäger war tot und die beiden anderen hatten leichte Verletzungen", teilte die Polizei mit. Das Eis habe die Rettungsmaßnahmen erschwert.

"Sie waren junge, aber sehr erfahrene Jäger", sagte der Verwalter der Siedlung, Rob Hedley der Zeitung "Star". Zum Zeitpunkt des Angriffs seien sie bewaffnet gewesen. Der Bär wurde demnach getötet.

Es handelt sich bereits um den zweiten tödlichen Eisbärenangriff im Territorium Nunavut in diesem Jahr. Zuvor war die letzte tödliche Attacke im Jahr 2000 gemeldet worden.

ala/AFP



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