Katastrophe in Italien Angehörige graben mit bloßen Händen nach Erdbebenopfern

Jede Minute zählt: Im mittelitalienischen Erdbebengebiet werden noch viele Menschen in zerstörten Häusern vermisst, Angehörige tragen Schutt mit den Händen ab. Bisher wurden mindestens 50 Tote geborgen, Tausende sollen obdachlos sein - ein Experte hatte vor dem Beben gewarnt.


Rom - Entsetzen in Mittelitalien: Bei dem verheerenden Erdbeben sind laut Innenminister Roberto Maroni mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Je nach Messung hatte das Beben eine Stärke von 5,8 bis 6,3 auf der Richterskala. Die Carabinieri teilten in einer ersten Bilanz mit, allein in dem Ort Castelnuovo, in dem Dutzende Häuser und eine Kirche einstürzten, seien fünf Menschen gestorben. Bewohner versuchten oft mit bloßen Händen, Überlebende aus dem Schutt zu befreien.

Die Rettungsmannschaften hätten nicht schneller zur Stelle sein können, sagte Minister Maroni: "Schon eine Viertelstunde nach dem Beben waren sie auf dem Weg." Italienischen Medien zufolge sind unter den Toten auch fünf Kinder. Sie sollen im Hospital von L'Aquila ihren schweren Verletzungen erlegen sein. Im nahegelegenen Fossa starben laut Fernsehsender SkyTG24 eine ältere Frau und ein kleines Mädchen. Luca Spoletini, Sprecher des Zivilschutzes, erklärte, die Situation sei "extrem kritisch".

Der Zeitung "Corriere della Sera" zufolge wurde das Hotel "Duca degli Abruzzi" komplett zerstört. Notärzte, Feuerwehr und Zivilschutz seien vor Ort, um nach Überlebenden zu suchen. Dutzende Menschen würden noch vermisst. Allein in L'Aquila ist unter anderem ein vierstöckiges Haus eingestürzt. Unter den Trümmern könnten sich 15 bis 20 Menschen befinden. Durch Nachbeben stürzten weitere zuvor bereits beschädigte Häuser ein.

Am stärksten betroffen ist die 70.000-Einwohner-Stadt L'Aquila in Mittelitalien. Die Kuppel einer Kirche im Zentrum von L'Aquila stürzte ein, die Kathedrale wurde beschädigt. Ganze Wohnblocks klappten zusammen wie Kartenhäuser. "Mir ist das Haus über dem Kopf eingestürzt. Wir sind gerade noch rausgekommen", berichtet Vittorio Perfetto auf der Internetseite der römischen Zeitung "La Repubblica".

Guido Mariani, 23, erzählt: "Ich war drei Stunden unter den Trümmern begraben. Erst dann kamen die Helfer." Ganze Straßen in L'Aquila wurden erst viele Stunden nach dem Beben von den Hilfskräften erreicht. Besonders kritisch ist die Situation in den Straßenzügen zwischen der Via XX Settembre und dem Campo Di Fossa. Hier werden noch viele Opfern unter den Trümmern eines fünfstöckigen Hauses vermutet.

Karte von Mittelitalien: Das Epizentrum lag rund 85 Kilometer nordöstlich von Rom
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Karte von Mittelitalien: Das Epizentrum lag rund 85 Kilometer nordöstlich von Rom

Vor dem Krankenhaus der Stadt warteten hunderte weinende und unter Schock stehende Menschen auf ärztliche Behandlung. Die Universitätsklinik der Stadt wurde wegen Einsturzgefahr gesperrt. Auch vor anderen Krankenhäusern mussten Verletzte unter freiem Himmel behandelt werden, die Notaufnahmen waren überfüllt. Laut Nachrichtenagentur Ansa ist ein Feldlazarett auf dem Weg nach L'Aquila. Die am schwersten Verletzten wurden per Hubschrauber in benachbarte Krankenhäuser transportiert.

Die Autobahn zwischen L'Aquila und Rom wurde teilweise geschlossen, für Lkw sogar ganz. Auf der Fahrbahn liegen große Geröllbrocken. In der Stadt laufen Überlebende, in Decken gehüllt, wie in Trance durch die Straßen, campieren auf den Plätzen, vor den Supermärkten.

Das Ausmaß der Katastrophe wird offenbar erst schrittweise deutlich: Am frühen Montagmorgen teilte der italienische Zivilschutz mit, das Beben habe Tausende Gebäude beschädigt und Tausende Menschen obdachlos gemacht. Laut Nachrichtenagentur Ansa werden in San Demetrio dei Vestini acht Menschen vermisst. "Es ist die schlimmste Katastrophe seit Beginn des Jahrtausends", sagte Guido Bertolaso, Leiter des Zivilschutzes.

Das Dach eines Studentenwohnheims in L'Aquila soll eingestürzt sein. Ein Student konnte lebend geborgen werden, sieben weitere werden noch vermisst. Die Kuppel einer Kirche im Stadtzentrum sei eingestürzt, auch die Kathedrale sei schwer beschädigt worden. Der Leiter des Zivilschutzes vor Ort, Agostino Miozzo, warnte die Bevölkerung, sich in der Nähe beschädigter Gebäude aufzuhalten, da es zu Nachbeben kommen könne.

"Wir sind aus der Wohnung gerannt"

Bereits während des Bebens waren Tausende aus dem Schlaf aufgeschreckte Menschen in Panik auf die Straße gelaufen. Den Bewohnern der Region wurde geraten, sich in großen Stadien zu sammeln, viele Menschen kommen der Aufforderung aber nicht nach - offenbar aus Angst vor Nachbeben.

Mit einer Stärke von mindestens 5,8 auf der Richterskala hatte das Beben um 3.32 Uhr die Region um die Stadt L'Aquila rund 90 Kilometer nördöstlich von Rom erschüttert. Das Beben dauerte nur 30 Sekunden, ereignete sich aber Geologen zufolge in zehn Kilometern Tiefe, der Zivilschutz sprach sogar nur von fünf Kilometern Tiefe. Augenzeugen zufolge war das Beben "laut wie eine Bombenexplosion".

In der gesamten Region fielen Strom und Telefon weitläufig aus. An vielen Häusern zeigten sich größere Risse. Der Zivilschutz sprach von insgesamt 10.000 bis 15.000 beschädigten Häusern. "Das heißt, dass wir uns in den nächsten Wochen um tausende Menschen kümmern müssen", sagte Agostino Miozzo vom Zivilschutz dem Sender Sky Italia.

"Wir sind beim ersten Zittern aus der Wohnung gerannt", berichtet Antonio D'Ostilio. Mit einem riesigen Koffer voll hastig zusammengepackter Kleidungsstücke steht der 22-Jährige etwas ratlos auf den Straßen der mittelalterlichen Stadt. "Wir wurden plötzlich aus dem Schlaf gerissen und rannten in den Schlafanzügen auf die Straße." Ganz in der Nähe hätten die Feuerwehrleute eine Überlebende aus den Trümmern eines vierstöckigen Gebäudes gezogen.

Wurden Warnungen ignoriert?

Das Erdbeben war das letzte und stärkste einer ganzen Reihe von Erdstößen, die am Sonntag und Montag um L'Aquila gemessen wurden. Das Epizentrum habe vermutlich rund 85 Kilometer nordöstlich von Rom gelegen, teilte das US-Institut Geological Survey mit. Das Institut hatte die Stärke zunächst mit 6,7 angegeben, sie dann aber auf 6,3 verringert.

In vielen Teilen Mittelitaliens waren die Erdstöße zu spüren. Auch in der Hauptstadt Rom, die nur selten von Erdstößen heimgesucht wird, wurden Bewohner aus dem Schlaf gerissen. Am Sonntag um 22 Uhr ereignete sich in der Region Emilia-Romagna im Norden des Landes ein erstes Beben. Es war nach Angaben von Ansa auch im nordöstlichen Triest und an der weiter südlich gelegenen Adriaküste zu spüren und hatte eine Stärke von 4,6.

In den vergangenen Wochen waren mehrere kleine Beben in den Abruzzen gemessen worden. Am Freitag hatte der Erdbebenforscher Giampaolo Giuliani von einem starken Beben in L'Aquila und Umgebung gewarnt. Der Wissenschaftler hatte laut Informationen von Radio NDR Info versucht, aufgrund der Emission von Radongas-Emissionen Beben vorherzusagen. Seine Warnung hatte eine Panik ausgelöst.

Zivilschutzleiter Miozzo wies Vorwürfe zurück: Die Einschätzung des Mannes sei "nicht wissenschaftlich fundiert gewesen", sagte er. "Leider sind solche Vorkommnisse immer noch nicht voraussehbar", so Miozzo. Allerdings hatten sich in den vergangenen sechs Jahren laut Deutschlandradio alle von Giuliani prognostizierten Beben pünktlich eingestellt - auch das katastrophale Beben 2002 in Apulien.

Erdbebenstärken
Die Richterskala
Die Stärke eines Erdbebens wird mit Hilfe der Richterskala und anderer Skalen beschrieben. Der jeweils angegebene Wert, die Magnitude , kennzeichnet dabei die freigesetzte Energie.

Mittels Seismografen werden die Maximal amplituden (also die Ausschläge der Nadel) bestimmt, die umgerechnet von Erdbeben in 100 km Entfernung erzeugt worden wären. Der dekadische Logarithmus der gemessenen Maximalamplituden ergibt die Magnitude. Die Erhöhung der Magnitude um 1 bedeutet dabei eine 33-fach höhere Energiefreisetzung – ein Erdbeben der Magnitude 5,0 ist also 33-mal so stark wie eines der Magnitude 4,0. Die Skala wurde 1935 von Charles Francis Richter und Beno Gutenberg am California Institute of Technology entwickelt.

Genau genommen werden Erdbebenstärken jedoch heute in der Moment-Magnituden-Skala angegeben. Sie berücksichtigt neben der Energie auch die Größe des gebrochenen Gesteins. Die Bruchfläche lässt sich aus der Erdbebenmessung vieler Seismografen berechnen.
Die Auswirkungen
Grob lassen sich die typischen Effekte der Erdbeben in der Nähe des Epizentrums folgendermaßen beschreiben:
  • - Stärke 1-2: nur durch Instrumente nachweisbar
  • - Stärke 3: nur selten nahe dem Epizentrum zu spüren
  • - Stärke 4-5: 30 Kilometer um das Zentrum spürbar, leichte Schäden
  • - Stärke 6: mittelschweres Beben, Tote und schwere Schäden in dicht besiedelten Regionen
  • - Stärke 7: starkes Beben, das zu Katastrophen führen kann
  • - Stärke 8: Groß-Beben
Weltweit ereignen sich jährlich etwa 50.000 Beben der Stärke drei bis vier, 800 der Stärke fünf oder sechs und durchschnittlich ein Groß-Beben. Das stärkste auf der Erde gemessene Beben hatte eine Magnitude von 9,5 und ereignete sich 1960 in Chile .

Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi sagte wegen des Unglücks eine nach Russland geplante Reise ab und begab sich auf den Weg ins Katastrophengebiet. Den Opfern sagte er unbürokratische Hilfe zu. Über die Region verhängte er den Ausnahmezustand.

In der Region hat das Erdbeben bereits eine Debatte über den schlechten Zustand der Häuser ausgelöst. Viele Bürger werfen ihren Vermietern vor, zu wenig in die Gebäude investiert zu haben. Es war das schwerste Erdbeben in Italien seit 2002. Damals waren beim Einsturz einer Schule im Süden des Apennin 30 Kinder getötet worden.

Italien lehnt Hilfe aus dem Ausland ab

In Mittelitalien muss nach Expertenangaben im Schnitt alle zehn Jahre mit einem Erdbeben der Stärke sechs und mehr gerechnet werden. "Grund ist - vereinfacht gesagt - der Druck Afrikas auf den europäischen Kontinent", erläuterte der Direktor der Sektion Erdbebenrisiko und -frühwarnung am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam, Jochen Zschau. Das verheerendste Erdbeben in der Region mit rund 29.000 Todesopfern ereignete sich laut Zschau im Jahr 1915, es hatte historischen Angaben zufolge eine Stärke von 7,5.

Aus aller Welt sind zahlreiche Hilfsangebote eingegangen. Unter anderem aus Deutschland, Russland, Frankreich, Griechenland und der Europäischen Union gebe es Hilfsangebote, sagte Agostino Miozzo vom italienischen Zivilschutz. Nach einer ersten Einschätzung der Lage brauche Italien jedoch keine Unterstützung aus dem Ausland. Papst Benedikt XVI. drückte seine tiefe Anteilnahme aus. Er bete vor allem für die toten Kinder und ermutige die Helfer.

SPIEGEL WISSEN: Erdbeben in Italien
Erdbeben 2009 in L‘Aquila
Am 6. April 2009 bebte in der Region Abruzzen um die mittelalterliche Stadt L‘Aquila nachts um 3.32 Uhr die Erde. Das Beben hatte nach verschiedenen Messungen eine Stärke von 5,8 bis 6,3 auf der Richter-Skala . Mehr als 290 Menschen kamen ums Leben, Schätzungen zufolge wurden rund 17.000 Menschen obdachlos.
2002 in San Giuliano di Puglia (Region Molise)
Bei einem Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Richter-Skala starben am 31. Oktober 2002 in San Giuliano di Puglia (Region Molise) 30 Menschen - darunter 26 Kinder, die unter den Trümmern ihrer baufälligen Schule verschüttet wurden.
1997 in Umbrien und Marken
Ein Beben der Stärke 5,7 auf der Richter-Skala beschädigte am 26. September 1997 in den Apennin-Regionen Umbrien und Marken in 77 Orten etwa 9000 Gebäude. Insgesamt starben zwölf Menschen. Schwere Schäden erlitt auch die Basilika San Francesco von Assisi , in der sich weltberühmte Fresken von Giotto und Cimabue befinden. Als ihr Dach einstürzte, starben vier Menschen. Der Gesamtschaden des Bebens wird auf umgerechnet mindestens 2,56 Milliarden Euro beziffert.
1980 in Irpinia
Ein Erdbeben der Stärke 6,8 auf der Richter-Skala erschütterte am 23. November 1980 das süditalienische Gebiet Irpinia . Über 3000 Menschen verloren ihr Leben, rund zehntausend Menschen wurden verletzt.
1976 in Friaul
Bei einem Erdbeben der Stärke 6,5 auf der Richter-Skala in Friaul kamen im Mai 1976 etwa 970 Menschen ums Leben, 70.000 Menschen wurden obdachlos. Die Erdstöße waren bis nach Bayern spürbar.
1915 in Avezzano
Am 13. Janur 1915 gab schon einmal ein schweres Erdbeben in der Provinz L’Aquila . Das Epizentrum lag in der der Stadt Avezzano , die vollständig zerstört wurde. Das Beben der Stärke 7,5 auf der Richter-Skala forderte nach Schätzungen fast 30.000 Todesopfer.
1908 in Messina (Sizilien)
Am 28. Dezember 1908 erschütterte eines der schwersten Erdbeben Europas mit einer Stärke von 7,5 auf der Richter-Skala die sizilianische Stadt Messina und die Region Südkalabrien . Mehr als hunderttausend Menschen starben.

ala/wal/dpa/AFP/Reuters



Forum - Erdbeben-Gefahr - Gibt es ausreichenden Schutz in Europa?
insgesamt 309 Beiträge
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Seite 1
IsArenas, 06.04.2009
1.
Zitat von sysopIn Italien sind mindestens 31 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 5,8 auf der Richterskala ums Leben gekommen. Gibt es ausreichenden Schutz in Europa? Diskutieren Sie mit!
In Italien gewiss nicht. Viele neue, als erdbebensicher geltende Gebäude (seit dem großen Beben in Messina /Reggio Calabria von 1908 sind theoretisch sowieso alle Gebäude per Gesetz "erdbebensicher") sind heute Nacht/Morgen eingestürzt wie Kartenhäuser. Außerdem sind Erdbeben einfach zu unkalkulierbar, die Werte auf den Skalen sagen nicht viel aus. Der Zivilschutz geht jetzt davon aus, das Epizentrum habe nur 5 km unter der Erdoberfläche gelegen. Im Übrigen denke ich, dass es gegen die gewaltigen Verschiebungen der afrikanischen Platte gegen Norden (die Alpen wachsen immer noch!) letztlich keinen Schutz gibt, außer vielleicht aus bestimmten Zonen wegzuziehen -- da gibt es in Italien aber noch viel gefährlichere Gegenden als die Abbruzzen, wo es ja ständig bebt...
ntholeboha 06.04.2009
2. Nein!
Zitat von sysopIn Italien sind mindestens 31 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 5,8 auf der Richterskala ums Leben gekommen. Gibt es ausreichenden Schutz in Europa? Diskutieren Sie mit!
Auch mit modernsten und in der Zukunft noch besseren Instrumentarien sowie vielfaeltigen Vorsorgen wird es keinen ausreichenden Schutz in Europa geben koennen. Sicher Panikmache waere ebenso unangebracht aber wir leben nun einmal quasi auf einem recht aktiven Pulverfass. Eindaemmungen von Gefahren sind sicher weiterhin denkbar. Es gibt jedoch auch Punkte, die es mit zu beruecksichtigen gilt: Warum z. B. muessen sich Menschen am Fusse von Vulkanen ansiedeln? Sind die Einwohner von Gefahrengebieten ausreichend ueber die gegebenen Situationen informiert und wie sind sie auf etwaige Naturereignisse vorbereitet? Wer kann mit absoluter Sicherheit sagen, wie sich das Erdinnere kuenftig auch in sicherer geglaubten Gebieten entwickeln wird? Und nicht zuletzt: warum 'nur' ueber Europa nachdenken im Zeitalter der Globalisierung? Die eigenen Fehlleistungen beim Umgang mit unserer Umwelt sind dabei noch gar nicht beruecksichtigt. Ausserdem mutet es auch seltsam an, Katastrophen dann als solche zu postulieren wenn es um Menschenleben geht - als ein Teil der gesamten Erde, die uns nicht aber die wir brauchen.
ebert 06.04.2009
3. Schäden?
Erstaunlich ist, dass ein Beben mit "nur" 5,7 auf der Richterskala (laut Landeserdbebendienst Freiburg übrigens in 10km Tiefe) solche Schäden verursacht. Das Beben 2004 im Kandelwald hat trotz 5,4 lediglich zu einzelnen Gebäuderissen und herunterfallenden Dachziegeln geführt. Wird in Italien anders gebaut?
Mo2 06.04.2009
4. Und
Berlusconi möchte Atomkraftwerke bauen, schön mit sandigem Mafia-Beton...
Lottofreak 06.04.2009
5. Sicherheit gibt es wohl nur begrenzt in
Zitat von sysopIn Italien sind mindestens 31 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 5,8 auf der Richterskala ums Leben gekommen. Gibt es ausreichenden Schutz in Europa? Diskutieren Sie mit!
statisch korrekten und auf tiefem Fundament gebauten Häusern. Wie man aus dem Süden eben leider nur zu gut weiß wurde und wird dort noch immer beim Bau arg gepfuscht und gespart wo es nur geht.Billigbeton, dünne tragende Wände, schlechter Stahl oder kaum einer... ec. - Bin kein Bau Ingeneur aber soviel sagt mir mein gesunder Verstand, daß ein Objekt welches fast nur auf Sand oder lösigem Boden gebaut ist eben schneller einstürzt als ein Haus fest auf/in Beton verankert. Ich selber wohne in einem 80 Jahre altem 3stöckig. 4 Kant Altbaublock mit Innenhof in Bayern - die Bausubstanz ist erbärmlich verkommen und es gibt schon viele Risse in Wohnungen - außerdem ist der Pfusch unverkennbar, keine Wohnung gleicht der anderen d.h. es haben unendlich viele unterschiedliche Leute hier rumgebaut.... bei einem Edbebeben dieser Stärke - Oh Gnade Gott..... würde hier alles ebenso zusammenbröseln- ein gruseliger Gedanke - ich wohne nämlich Parterre.....
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