Nordrhein-Westfalen Mann gießt Blumen - als sich der Boden unter ihm auftut

Ein Rentner im nordrhein-westfälischen Kevelaer ist in seinem Vorgarten in eine zwei Meter tiefe Grube gefallen. Der Boden hatte sich einfach unter ihm aufgetan. Jetzt steht der Grund dafür fest.

Freiwillige Feuerwehr Stadt Kevelaer

Er wollte nur seine Blumen gießen - doch auf einmal sackte der Boden unter ihm zusammen. Die Freiwillige Feuerwehr Kevelaer hat am Montagnachmittag einen Mann gerettet, der vor seinem Haus in das so entstandene Erdloch gefallen war.

Wie die Einsatzkräfte auf ihrer Facebookseite berichten, stürzte der 80-Jährige in seinem Vorgarten in Kevelaer zwei Meter in die Tiefe und wurde teilweise verschüttet. Er habe bis zur Hüfte zwischen Sand, Schotter und Steinen gesteckt und nur durch die aufwendigen Maßnahmen der Feuerwehr gerettet werden können.

Damit der Rentner nicht weiter abrutschte, wurde er an einer Drehleiter festgebunden. Mit einem Bagger vergrößerten die Einsatzkräfte das Loch und zogen den Mann nach zwei Stunden heraus. Nach Informationen der Feuerwehr gehe es ihm bis auf eine Verletzung am Sprunggelenk gut.

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Spektakuläre Erdlöcher: Und plötzlich sackt der Boden ab

Wie mehrere Medien unter anderem der Westdeutsche Rundfunk berichten, soll der Erdrutsch nach Angaben der Feuerwehr durch einen alten Schacht verursacht worden sein. Dieser sei durch alte Bretter abgestützt worden, die im Laufe der Jahre verrotteten. Unter dem Gewicht des Mannes hätten sie schließlich nachgegeben.

sen

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