Kinderfernsehen in Großbritannien: Werbeverbot für Schokolade und Pommes
Produkte mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt dürfen in Großbritannien nicht mehr im Kinderfernsehen laufen. So möchte man Jugendliche unter 16 Jahren vor Dickmachern schützen.
London - Mit dem Beginn des neuen Jahres ist in Großbritannien Werbung verboten worden, die Jugendlichen unter 16 Jahren Pommes Frites, Süßigkeiten oder andere Dickmacher schmackhaft machen will. In den britischen Fernsehprogrammen mit dieser Zielgruppe dürfen keine Nahrungsmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt mehr beworben werden. Mit der Maßnahme wurde ein Werbeverbot verschärft, das bisher Kinder im Alter von bis zu zehn Jahren besonders schützte.
In 25 Jahren könnten offiziellen Angaben zufolge mehr als die Hälfte der Briten wegen schlechter Ernährung fettleibig sein. Der britische Premierminister Gordon Brown hatte im Oktober ein umgerechnet 145 Millionen Euro teures Programm ins Leben gerufen, mit dem der Sportunterricht von wöchentlich zwei auf fünf Stunden erhöht werden sollte.
kat/AFP
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH
MEHR AUS DEM RESSORT PANORAMA
-
Chai Time
Lebe lieber ungewöhnlich - Korrespondent Hasnain Kazim beschreibt die Kuriositäten des Alltags in Südasien. -
kurz & krass
Heute schon gestaunt? Die skurrilsten Kurzmeldungen der Woche -
Wetter
So wird's: Prognosen und Warnungen, Biowetter, Radar- und Satellitenbilder -
Justiz
Alles, was Recht ist: Gisela Friedrichsen berichtet aus dem Gericht -
Katastrophen
Vergessene Krisen: Reporter berichten aus aller Welt über die Folgen dramatischer Ereignisse