Kirchheim unter Teck - Klaus Lenhart, Chef des Stock- und Handschuhherstellers Leki, ist am Montag bei einem Flugzeugabsturz in Kirchheim unter Teck ums Leben gekommen. Das zweisitzige Kunstflugzeug war am Nachmittag kurz nach dem Start wegen Motorproblemen in ein Waldstück gestürzt und ausgebrannt. Der 56-Jährige befand sich als Co-Pilot in der Maschine.
Lenhart, dessen Unternehmen mit 250 Angestellten Weltmarktführer bei Ski- und Wanderstöcken ist, war selbst seit 1998 Kunstflieger. Er nahm an zahlreichen Turnieren teil, unter anderem an der Deutschen Meisterschaft und an mehreren internationalen Wettbewerben. Unter anderem wurde Lenhart 2009 Deutscher Meister in der Motorkunstflug-Klasse "Advanced".
Motorprobleme sollen am Montag zum Absturz des Flugzeugs geführt haben. Kurz nach dem Abheben habe der Motor zu stottern begonnen und kurz darauf ganz ausgesetzt, berichteten Augenzeugen. Der Versuch, noch auf die Startbahn zurückzukehren, scheiterte. Der 24-jährige Pilot wurde bei dem Absturz schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
syd/dpa/dapd
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