Kollision mit Zug Bahn rast in Hirsch

Ein Zug hat zwischen Berlin und Hamburg einen Hirsch erfasst und getötet. Der Intercity prallte bei Tempo 160 auf das Tier. Durch die Wucht der Kollision wurde die Lok so stark beschädigt, dass die Fahrgäste umsteigen mussten.


Ludwigslust - Ein Intercity ist am Sonntagabend auf der Strecke zwischen Berlin und Hamburg bei voller Fahrt mit einem Hirsch zusammengestoßen. Der Bahnverkehr auf der Strecke war zeitweise lahmgelegt. Der Zug erfasste das Tier nahe der Ortschaft Melkof im Kreis Ludwigslust-Parchim. Dabei wurde die Lok so stark beschädigt, dass der Zug nicht weiterfahren konnte.

Der Hirsch erlag nach Polizeiangaben seinen Verletzungen. Der Zug sei an der Stelle mit rund 160 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen, sagte eine Bahnsprecherin. Menschen seien bei dem Unfall nicht verletzt worden.

Nach einer halben Stunde konnten die etwa 300 Reisenden in einen auf das Nachbargleis umgeleiteten Zug umsteigen. Bei insgesamt 23 Zügen kam es laut Bahn zu Verspätungen. Zunächst war das Zugpersonal davon ausgegangen, dass der Zug mit einem Pferd zusammengestoßen war. Die Strecke war mehrere Stunden gesperrt.

ulz/dapd/AFP/dpa



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