Evakuierungen Schweres Erdbeben erschüttert Kolumbien

Der Nordosten Kolumbiens ist von einem der schwersten Erdbeben der vergangenen Jahre erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,6 lag an der Grenze zu Venezuela im Department Santander.

Evakuierung von Wohnungen in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá
AP/dpa

Evakuierung von Wohnungen in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá


Bogotá - Ein schweres Erdbeben hat den Nordosten Kolumbiens erschüttert. Wie die örtliche Erdbebenwarte mitteilte, lag das Zentrum des Bebens der Stärke 6,6 nahe der Ortschaft Los Santos in der Provinz Santander in einer Tiefe von 161 Kilometern. Die Erschütterung war in weiten Teilen des südamerikanischen Landes zu spüren.

In Bogotá, Medellín sowie den Hauptstädten der Departments Santander und Norte de Santander, Cúcuta und Bucaramanga, wurden weiträumig Gebäude evakuiert. Parks und Plätze waren voller Menschen, die ihre Wohnungen verlassen hatten, um im Freien das Ende des stärksten Bebens seit Jahren abzuwarten.

Der Zeitung "El Tiempo" zufolge wurde ein Mensch in Los Santos verletzt. Ansonsten kam den Behörden zufolge niemand zu Schaden. In der nahe gelegenen Ortschaft Betulia seien 70 Prozent der Häuser beschädigt worden, hieß es in einem Bericht der Zeitung "Vanguardia".

Laut Angaben des Katastrophenschutzes entstanden in mehreren Ortschaften leichte Schäden. In Cali sei der Flughafen teilweise gesperrt worden, um den Zustand der Landebahn zu überprüfen.

ala/dpa

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