Baden-Württemberg Regionalbahn rast in Schafherde

In der Nähe von Konstanz ist eine Bahn in eine Schafherde gefahren, die auf den Gleisen unterwegs war. Dutzende Tiere kamen ums Leben.

Regionalbahn nach Kollision mit Schafherde
Bundespolizeiinspektion Konstanz/ DPA

Regionalbahn nach Kollision mit Schafherde


Ein Regionalzug ist in Baden-Württemberg in eine Schafherde gerast. 50 Tiere wurden bei der Kollision getötet, wie die Polizei mitteilte. Menschen seien nicht verletzt worden.

Die Herde mit einigen hundert Tieren hatte sich den Angaben zufolge aus bisher ungeklärter Ursache aus ihrem Gehege befreit und war am frühen Mittwochmorgen auf das Bahngleis gelaufen. Der Lokführer konnte den Zug nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste die Herde. Ein Schäfer wurde alarmiert und kümmerte sich um die Schafe.

Der Lokführer und vier Passagiere der Regionalbahn blieben unverletzt. Sie konnten laut Polizei mit dem Zug einige Zeit später bis zur Endstation nach Engen fahren. Die Bahnstrecke war mehr als anderthalb Stunden lang gesperrt. Ein Ersatzverkehr wurde eingerichtet.

Wenige Stunden nach dem Vorfall korrigierten Polizei und Tierrettung die angaben zu den Zahlen. Zunächst war von 45 toten Schafen und einer Herde mit 150 Tiere die Rede gewesen.

fok/dpa/AFP



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