Philippinen: Kreuzfahrtschiff setzt Fahrt nach Brand fort

Der Luxusliner "Azamara Quest" war nach einem Brand zunächst manövrierunfähig, nun fährt das Schiff wieder. In ein bis zwei Tagen soll es den Norden Malaysias erreichen. Im Maschinenraum war ein Feuer ausgebrochen, fünf Crew-Mitglieder wurden verletzt.

Kreuzfahrtschiff "Azamara Quest" (Archivfoto): In Malaysia endet die Reise Zur Großansicht
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Kreuzfahrtschiff "Azamara Quest" (Archivfoto): In Malaysia endet die Reise

Hamburg - Das Kreuzfahrtschiff "Azamara Quest" hat nach dem Brand seine Fahrt in Südostasien fortgesetzt. Das teilte die in Malta ansässige Reederei Azamara Club Cruises am Samstag auf ihrer Web-Seite mit. Demnach gelang es Technikern dafür zu sorgen, dass das Schiff nun aus eigener Kraft weiterfahren kann.

Ziel ist der Hafen der Stadt Sandakan im Norden Malaysias, wo die Reise enden soll. Bei einer Geschwindigkeit von drei bis sechs Knoten werde die Fahrt vermutlich ein bis zwei Tage dauern. Am Freitagmorgen war im Maschinenraum ein Feuer ausgebrochen, die "Azamara Quest" trieb nach Angaben der Regierung in Manila manövrierunfähig auf der Sulu-See vor der Küste der Philippinen.

Mitglieder der Crew hatten den Brand schnell löschen können, fünf Personen erlitten dabei eine Rauchvergiftung. Von den Passagieren - zum Großteil Europäer und Amerikaner - sei bei dem Brand keiner verletzt worden.

Das Fünf-Sterne-Schiff hatte Hongkong am 26. März verlassen und war nach einem Stopp in Manila, Philippinen, auf einem großen Südostasien-Trip unterwegs nach Singapur.

An Bord des Kreuzfahrtschiffes sind auch Passagiere aus Deutschland. Das sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Samstag in Berlin. Zur genauen Anzahl machte sie keine Angaben. Laut Reederei sind an Bord ausweislich der Passagierliste 36 Deutsche. Das teilte eine Sprecherin des Unternehmens in Frankfurt am Main mit.

Nach Angeben des Außenministeriums stehen das Amt selbst und mehrere Botschaften in Kontakt mit der Reederei und den zuständigen Behörden. "Die Botschaften bereiten sich darauf vor, die Deutschen konsularisch zu betreuen, sobald sie an Land gegangen sind", hieß es in einer Mitteilung des Auswärtigen Amtes.

bim/dpa

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