Vor Kubas Küste Mann geht über Bord und überlebt 22 Stunden im Meer

Stundenlang suchte die US-Küstenwache nach einem vermissten Seemann. Nach fast einem Tag und einer Nacht wurde er schließlich gefunden - aber von jemand anderem.


In der Nähe von Kuba ist ein Mann von Bord eines norwegischen Kreuzfahrtschiffes gefallen und erst 22 Stunden später aus dem Wasser gerettet worden. Er sei in einem stabilen Zustand gewesen, zitierte die Zeitung "Miami Herald" die US-Küstenwache.

Der 33-Jährige wurde demnach etwa 34 Kilometer nördlich des Inselstaats entdeckt. Ein Besatzungsmitglied des Kreuzfahrtschiffes "Carnival Glory" hatte ihn im Wasser gesehen. Daraufhin wurde er an Bord geholt.

Der Mann war nach Angaben von Augenzeugen Samstagnacht (Ortszeit) über Bord gestürzt. Das Schiff der US-Reederei Norwegian Cruise Lines befand sich zu diesem Zeitpunkt rund 45 Kilometer vor der Westküste Kubas.

Der Küstenwache zufolge wurden mehr als 4200 Quadratkilometer nach dem 33-jährigen Norweger abgesucht. "Wir sind so glücklich, dass er in Sicherheit ist", sagte ein Sprecher von Norwegian Cruise Lines. Wie es zu dem Unfall kam, ist bislang unklar.

fok



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