Kurzschluss ICE nach Rauch an Bord evakuiert

Am Bahnhof Berlin-Spandau musste ein ICE mit 450 Passagieren geräumt werden. In dem Zug hatte sich starker Rauch gebildet, vermutlich nach einem Kurzschluss. Keiner der Reisenden ist verletzt worden.


Berlin - Rund 450 Passagiere mussten am Freitagabend in Berlin aus Sicherheitsgründen einen Intercity-Express verlassen. Nach Angaben eines Bahnsprechers bemerkte der Lokführer des ICE von München nach Berlin starken Rauch und hielt den Zug deshalb am Fernbahnhof Berlin-Spandau an.

Nach Informationen der Bundespolizei waren die Reisenden nicht in Gefahr, verletzt wurde niemand. Der Feuerwehr seien zwar zunächst starker Rauch und Feuer gemeldet worden, gebrannt habe es letztlich jedoch nicht.

Als Ursache wird aktuell ein Kurzschluss in einem Triebkopf vermutet. Die Verqualmung habe rasch beseitigt werden können, nachdem die Stromzufuhr über die Oberleitung abgeschaltet worden war, teilte die Bundespolizei mit.

Wegen des Zwischenfalls wurde ein Gleis gesperrt. Es kam zu Verspätungen im Fernbahn- und S-Bahnverkehr.

can/ddp/dpa



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